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/ ©pexels.com/mark stebnicki
FOto auf 5min.at zeigt verschiedene Arten von Fleisch in einer Fabrik.
Der Bauernbund sieht eine Existenzgefährdung für Landwirte.

Bauernbund fordert Stopp für Fleisch-Preissturz

Billigfleisch aus der EU setzt heimische Schweinebauern massiv unter Druck, weshalb der Bauernbund nun faire Preise einfordert.

von Felizian Krenn Felizian Krenn
1 Minute Lesezeit(117 Wörter)

Der Preisdruck bei Schweinefleisch nimmt immer weiter zu, und setzt heimische Betriebe unter Druck. Zuletzt wurde Fleisch aus der EU um 2,99 Euro netto pro Kilo angeboten. „Die Preislawine muss gestoppt werden. Hochwertige heimische Lebensmittel haben einen Wert und daher auch ihren Preis“, sagt Georg Strasser, Präsident des Bauernbundes und Nationalratsabgeordneter (ÖVP).

Zu wenig kommt am Hof an

Ein Beispiel der Landwirtschaftskammer Steiermark verdeutlicht, wie unausgewogen die Wertschöpfung ist: Nach Berechnungen auf Basis des Verbraucherpreisindex bleiben bei einem Landwirt für ein Schnitzel, das im Gasthaus 18,50 Euro kostet, gerade einmal 53 Cent. Es muss deutlich mehr von der Wertschöpfung dort ankommen, wo produziert wird, nämlich am Hof“, betont Strasser.

Kampagne „Schleuderpreise stoppen“

Der Österreichische Bauernbund setzt sich mit der Kampagne „Schleuderpreise stoppen“ für einen fairen Anteil an der Wertschöpfung für bäuerliche Familienbetriebe ein. Unterstützen kann man die Kampagne durch die Unterzeichnung der Petition unter schleuderpreise-stoppen.at.

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