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/ ©Fotomontage: Canva
Symbolfoto
Foto in Beitrag von 5min.at zeigt einen Mann, der verblüfft auf sein Handy schaut, daneben eine Hand mit einigen Euroscheinen und im Hintergrund noch sehr viel Geld verschwommen.
Um über 12.000 Euro hat die Arbeiterkammer für den Maschinenführer gekämpft.

Herzinfarkt am Wochenende: Maschinenführer ist Job los, kämpft um Geld

12.180 Euro bekommt ein Maschinenführer nun, nachdem im Krankenstand sein Vertrag einvernehmlich aufgelöst worden ist. In den Krankenstand musste er übrigens, weil er davor am Wochenende einen Herzinfarkt hatte.

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
1 Minute Lesezeit(165 Wörter)
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Drei Tage, nachdem ein 45-jähriger Maschinenführer aus dem Bezirk Freistadt (Oberösterreich) an einem freien Wochenende einen Herzinfarkt hatte und ins Krankenhaus musste, hat er die einvernehmliche Auflösung seines Dienstvertrags erhalten. Wie die Arbeiterkammer (AK) nun aber berichtet, hat man natürlich auch im Krankenstand Anspruch auf Entgeltfortzahlung. In diesem Fall ist es um sechs Wochen volles Gehalt und vier Wochen halbes Entgelt gegangen.

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Arbeiterkammer klagt für Maschinenführer

Mehrfach hat man beim Arbeitgeber interveniert, 2.395 Euro hat dieser dann auch gezahlt. Deutlich zu wenig, weshalb der Rest eingeklagt wurde. Und auch dann dauerte es noch. „Erst nach zwei rechtskräftigen Zahlungsbefehlen und einem Exekutionsantrag zahlte der Arbeitgeber“, so die AK. Insgesamt hat man so 12.180 Euro für den Beschäftigten erkämpft. Der Fall würde zeigen, dass Rechte im Krankenstand nicht enden und es sich lohnen würde, sich Unterstützung zu holen, wissen die Experten abschließend.

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