Mit 2,26 Promille durch Oberösterreich: 61-Jähriger verwüstet Ortsgebiet
Ein 61-Jähriger aus dem Bezirk Kirchdorf ist am Freitag mit 2,26 Promille durch Kremsmünster gefahren. Auf rund 700 Metern hinterließ er laut Polizei mehrere beschädigte Fahrzeuge und krachte am Ende gegen eine Betonmauer.
Was als Sachschadenunfall gemeldet wurde, entpuppte sich als nächtliche Alkofahrt mit Folgen. Eine Polizeistreife aus dem oberösterreichischen Kremsmünster wurde am Freitag, dem 20. Februar 2026, gegen 20.30 Uhr zu einem Unfall gerufen. Der Lenker soll nach dem Crash versucht haben, die Unfallstelle zu verlassen. Als die Beamten eintrafen, saß der 61-Jährige noch in seinem Fahrzeug. Im Innenraum nahmen die Polizisten starken Alkoholgeruch wahr. Ein Alkomattest ergab laut Landespolizeidirektion Oberösterreich einen Wert von 2,26 Promille.
Mehrere Schäden entdeckt
Die Weiterfahrt wurde dem Mann sofort untersagt. Fahrzeugschlüssel und Führerschein wurden abgenommen. Doch damit war der Einsatz noch nicht vorbei. Am Wagen stellten die Beamten mehrere Beschädigungen fest, die nicht zum ursprünglichen Unfallort passten. Das ließ vermuten, dass es nicht bei einem Zusammenstoß geblieben war.
700 Meter durch das Ortsgebiet
Die Polizei kontrollierte daraufhin das Ortsgebiet von Kremsmünster genauer. Entlang der Hauptstraße stießen die Beamten auf zwei stark beschädigte, geparkte Fahrzeuge. Die Spur der Verwüstung zog sich laut Polizei über etwa 700 Meter. Sie endete schließlich mit einem heftigen Anprall an einer Betonmauer. Besonders brisant: Der 61-Jährige soll auch mehrfach den Gehsteig befahren haben. Umso größer ist die Erleichterung, dass niemand verletzt wurde „Glücklicherweise kamen keine Personen zu Schaden, da der 61-Jährige auch mehrfach den Gehsteig befahren hat“, so die Landespolizeidirektion Oberösterreich abschließend.