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/ ©Fotomontage Canva / Unsplash / Leser
Das Bild zeigt eine Betrugs-SMS der ÖGK auf 5min.at.
Sensible Daten dürfen niemals über solche Links weitergegeben werden.

Versicherte Österreicher im Visier: Drücke niemals auf diesen Link

Versicherte der Österreichische Gesundheitskasse werden derzeit wieder von gefälschten SMS und E-Mails heimgesucht, die angebliche Rückerstattungen oder Datenaktualisierungen versprechen.

von Nico Deutscher Das Bild zeigt das Profilbild von 5 Minuten-Redakteur Nico Deutscher.
2 Minuten Lesezeit(293 Wörter)

„Hallo, wisst ihr, ob es sich hier um eine Phishing-SMS handelt?“ – täglich erreicht die Redaktion von 5 Minuten ähnliche Nachrichten. Auch heute meldete sich ein Leser aus Villach und zeigte eine SMS der Österreichischen Gesundheitskasse vor – im ersten Anblick wirkte diese echt. Mittlerweile warnt auch die ÖGK davor: Fest steht, die Kasse versendet keine SMS, um Daten zu aktualisieren.

Finger weg vom Link

Trotz modernster Sicherheitsvorkehrungen bleiben Versicherte nicht vor Betrugsversuchen verschont. Gefälschte SMS und E-Mails zu angeblichen Rückerstattungen oder notwendigen Datenaktualisierungen sind derzeit wieder im Umlauf, wie die ÖGK bereits im Dezember vermeldete. Vorweg steht fest: Nicht auf die angegebenen Buttons klicken, keine Links öffnen oder sensible Daten weiterleiten. Mit einer gefälschten SMS oder E-Mail wollen Betrügerinnen und Betrüger an die Konto- und Anmeldedaten der Versicherten gelangen. Wer den der betrügerischen Anweisungen folgt, erhält nicht das versprochene Geld retour, sondern gibt sensible Kontodaten preis und riskiert einen hohen finanziellen Schaden.

So erkennen Sie gefälschte Nachrichten

„Generell würde die ÖGK niemals per Mail oder SMS Kontodaten, Zahlungsinformationen oder andere persönliche Daten abfragen“, so die Gesundheitskasse. Verdächtig sind unter anderem unseriöse Absenderadressen, unprofessionelle Betreffzeilen wie „Ihre Rechnung wurde doppelt verrechnet“ oder „Ihre Rückerstattung von 180,50 EUR wartet auf Sie!“ sowie unpersönliche Anreden wie „Hallo Kunde“. Auch Links zu Webseiten, auf denen man persönliche Daten eingeben soll, sind in der Regel betrügerisch. Wer unsicher ist, sollte sich direkt an die ÖGK wenden. „Immer wieder kommt es zu Betrugsversuchen, wo im Namen der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) Geschäfte gemacht und Versicherte getäuscht werden“, so die ÖGK. Mittlerweile können die falschen Nachrichten direkt auf der Website der Kasse gemeldet werden.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 02.03.2026 um 09:08 Uhr aktualisiert
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