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/ ©Lorraine Turci / Greenpeace
Bild auf 5min.at zeigt eine Demo von Greenpeace
Greenpeace Frankreich hat am 2. März 2026 den Frachter „Mikhaïl Dudin“ im Hafen von Dünkirchen blockiert.

Österreicher nach Greenpeace-Aktion in Frankreich festgenommen

Ein Protest gegen russische Uran-Lieferungen endete für vier Greenpeace-Aktivisten am Montag in Polizeigewahrsam. Unter den Festgenommenen befindet sich auch eine Person aus Österreich.

von Nadia Alina Gressl Bild auf 5min.at zeigt Nadia Alina Gressl
1 Minute Lesezeit(155 Wörter)

Seit den frühen Morgenstunden blockierten etwa 20 Aktivisten im Hafen von Dünkirchen (Frankreich) den Frachter „Mikhaïl Dudin“, der aus St. Petersburg (Russland) eingetroffen war. Ziel der Aktion war es, auf die fortwährenden Nukleargeschäfte zwischen Frankreich und Russland aufmerksam zu machen. Laut Greenpeace finanziert dieser Handel indirekt den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine.

Ermittlungsverfahren eingeleitet

Die Staatsanwaltschaft Dünkirchen bestätigte am Montag die Festnahme von drei Frauen und einem Mann aus Österreich, Deutschland und den Niederlanden, so heißt es in mehreren Medienberichten. Gegen die Gruppe wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Der Fokus:„Behinderung der Arbeitsfreiheit“.

Hintergrund: Strategische Abhängigkeit

Greenpeace kritisiert die Intransparenz der Verträge französischer Energiekonzerne wie EDF und Framatome mit dem russischen Staatskonzern Rosatom. Russland gilt weiterhin als weltweit führender Anbieter für Urananreicherung; im Jahr 2026 bleibt das Land ein kritischer Lieferant für westliche Atomkraftwerke, so in der Aussendung.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 02.03.2026 um 19:41 Uhr aktualisiert
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