Nach Insolvenz: So soll „Tiny House“-Pionier jetzt gerettet werden
Die "WW Wohnwagen GmbH" mit Sitz in Gutenstein (Bezirk Wiener Neustadt, Niederösterreich) musste Mitte Dezember Insolvenz anmelden. Nun soll der "Tiny House"-Pionier gerettet werden, ein Sanierungsplan wurde angenommen.
Am 9. Dezember 2025 musste der „Tiny House“-Pionier „WW Wohnwagon GmbH“ Insolvenz anmelden. 228 Gläubiger und 44 Mitarbeiter waren von der Pleite betroffen, wie es damals vom Alpenländischen Kreditorenverband (AKV) hieß. Die Verbindlichkeiten lagen in Millionenhöhe.
Deshalb ist de „WW Wohnwagon GmbH“ in die Insolvenz geschlittert
Als Grund für die Insolvenz gab das Unternehmen die Immobilien- und Baukrise der vergangenen beiden Jahre an. Dadurch sei man in finanzielle Schwierigkeiten gerutscht, vor allem im vierten Quartal 2025 seien die Aufträge regelrecht eingebrochen. Schon im Dezember hat man einen Sanierungsplan angestrebt, dieser soll nun tatsächlich kommen.
Fortbestand von Tiny House-Pionier „in die Wege geleitet“
Der Fortbestand sei jedenfalls „in die Wege geleitet“, berichtet der AKV nun. Dieser sieht eine Quote von 20 Prozent binnen zwei Jahren vor. Den Sanierungsplan sieht der Insolvenzverwalter als „wirtschaftlich angemessen, da die Gläubiger im Alternativszenario eine deutlich geringere Quote erhalten würden“, so der AKV weiter. Eine fünfprozentige Barquote wurde bereits hinterlegt, damit ist der von den Gläubigern angenommene Sanierungsplan auch bestätigt.