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Das Bild auf 5min.at zeigt eine Absperrung bei Nacht.
Die Todesursache des Buben wurde in einer durch die Staatsanwaltschaft Innsbruck angeordnete Obduktion untersucht. Nun liegt das Ergebnis vor.

Mutter und Sohn (5) tot in Wohnung gefunden: Obduktion bringt Klarheit

Im Fall der am 10. Februar in Kitzbühel tot aufgefundenen 48-jährigen Frau und ihres fünfjährigen Sohnes liegt nun das Obduktionsergebnis vor.

von Anja Mandler
1 Minute Lesezeit(220 Wörter)

Am 10. Februar 2026 wurden in Kitzbühel eine 48-jährige Frau und ihr 5-jähriger Sohn tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Ersten Ermittlungsergebnissen zufolge gab es bei der Frau keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. Die Todesursache des Buben wurde in einer durch die Staatsanwaltschaft Innsbruck angeordnete Obduktion genauer untersucht. Nun liegt das Ergebnis vor.

Bub (5) starb: Obduktion bestätigt Ertrinkungstod

Wie die Polizei am Dienstagnachmittag, 3. März, mitteilt, kann beim 5-jährigen Buben demnach von einem Ertrinkungstod (Tod durch Ertränken) ausgegangen werden. Die toxikologischen Untersuchung verlief unauffällig, heißt es. Hinsichtlich der Motivlage werden noch polizeiliche Ermittlungen geführt.

Mutter und Sohn tot in Wohnung aufgefunden

Bereits am Tag nach der Tat wurden Obduktionen an der GMI-Innsbruck durchgeführt, wobei hier beim 5-jährigen Buben keine sichtbaren Zeichen einer Gewalteinwirkung festgestellt werden konnten. Deshalb waren noch weitere Untersuchungen notwendig. Bei seiner Mutter konnten keine Anzeichen von Fremdeinwirkung festgestellt werden. Es wurde daher von einem Suizidgeschehen ausgegangen. „Auf Grund des aktuellen Ermittlungsstandes besteht somit der Verdacht, dass die 48-jährige Frau, zu der der letzte telefonische Kontakt mit ihrem Freundes- und Bekanntenkreis am Sonntag bestand, ihren Sohn im Laufe des Montags in der Wohnung getötet und in weiterer Folge Selbstmord verübt hat“, hieß es damals seitens der Polizei.

Hilfe für Betroffene

Hilfsangebote für Personen mit Suizidgedanken und deren Angehörige bietet das Suizidpräventionsportal des Gesundheitsministeriums. Unter www.suizid-praevention.gv.at finden sich Kontaktdaten von Hilfseinrichtungen in Österreich.

Die Polizei ist Ansprechpartner für Personen, die Gewalt wahrnehmen oder selbst Opfer von Gewalt sind. Der Polizei-Notruf ist unter der Nummer 133 jederzeit erreichbar. Der steirische Männernotruf für Männer in Krisen- und Gewaltsituationen ist unter 0800-246247 erreichbar, das psychiatrische Krisentelefon PsyNot unter 0800-449933.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 03.03.2026 um 14:55 Uhr aktualisiert
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