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Ein Bild auf 5min.at zeigt ein Flugzeug mit einem Reisepass und ein Warnschild
Viele Österreicher sitzen im Nahen Osten fest.

Konflikt im Nahen Osten: Die wichtigsten Infos für Österreicher

Reisewarnungen, höhere Spritpreise und Urlauber die festsitzen: Der Konflikt im Nahen Osten sorgt bei vielen Österreichern für Verunsicherung. Deshalb haben wir hier die aktuellsten Infos für euch.

von Stella Sabitzer Das Bild auf 5min.at zeigt die Online-Redakteurin Stella Sabitzer von 5 Minuten Österreich.
2 Minuten Lesezeit(435 Wörter)

Die Lage im Nahen Osten hat das österreichische Außenministerium in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Seit Samstagvormittag tagt der Krisenstab im Außenministerium täglich, um die Lage laufend zu bewerten. „Die oberste Priorität des BMEIA ist die Sicherheit der Österreicherinnen und Österreicher. Aktuell bleibt die Lage in der gesamten Region extrem angespannt“, betont das Bundesministerium auf Anfrage von 5 Minuten. Denn neben den Reisenden, die im Kriegsgebiet festsitzen, werden auch Auswirkungen in Österreich erwartet.

Österreicher sitzen im Kriegsgebiet fest

Denn in der gesamten Region würde es weiterhin zu militärischen Auseinandersetzungen und Raketenangriffen kommen. „Die Lage ist volatil. Wir empfehlen dringend, Anweisungen der lokalen Behörden strikt zu befolgen und Schutz in Gebäuden zu suchen“, heißt es. Etwa 17.700 österreichische Staatsbürger sowie deren Angehörige sind aktuell im Krisengebiet registriert, darunter etwa 2.600 Reisende. Davon befinden sich rund 1.700 Reisende in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Einige Urlauber sitzen verzweifelt fest, ohne zu wissen, wann sie wieder nach Hause kommen können. Mehr dazu hier: 4.000 Euro für einen Flug: Kärntnerin steckt im Urlaubsparadies fest.

Konflikt im Nahen Osten: Für diese Länder gibt es eine Reisewarnung

Für folgende Länder besteht weiterhin eine Reisewarnung: Bahrain, Irak, Iran, Israel, Jordanien, Katar, Kuwait, Libanon, Syrien, Vereinigte Arabische Emirate.“ In diesen Staaten ist der Flugverkehr großteils eingestellt oder massiv eingeschränkt.Ausreisen aus diesen Ländern sind auf dem Luftweg derzeit nicht möglich, da die Gefahrenlage zu groß ist. Ausnahme: eingeschränkter Betrieb in Jordanien und Libanon“, erklärt das Ministerium. Für Oman und Saudi-Arabien gilt Sicherheitsstufe 3 (hohes Sicherheitsrisiko). Der Luftraum ist zwar geöffnet, jedoch sind die Flugverbindungen reduziert.

Österreicher bekommen Unterstützung bei der Ausreise

Bereits 70 Österreicher konnten bei der Ausreise in den Oman unterstützt werden. Eine weitere Ausreise erfolgt aus Israel und über Jordanien, dabei werden fünf Personen unterstützt. Außerdem führt die österreichische Botschaft in Abu Dhabi eine Bedarfserhebung durch, ob registrierte Österreicher nach Saudi-Arabien ausreisen möchten. Parallel dazu arbeitet das Außenministerium an Vorbereitungen, um die Rückkehr gestrandeter österreichischer Staatsbürger zu ermöglichen, sobald es die lokalen Sicherheitsbedingungen zulassen. „Sollten sich Personen in der aktuellen Situation für eine Ausreise auf dem Landweg entscheiden, erfolgt dies ausschließlich in der persönlichen Verantwortung der Reisenden“, betont das Ministerium gegenüber 5 Minuten. Laut Medienberichtet wird am Mittwoch ein erster Flug bereitgestellt, der die Österreicher von Maskat im Oman aus der Krisenregion im Nahen Osten zurückbringen wird. Auch Busse sollen gestrandete Reisende aus den Emiraten, Katar oder Saudi-Arabien abholen.

Du bist vom Konflikt im Nahen Osten betroffen? Hier kannst du dich melden:

Österreichische Botschaft Abu Dhabi: (+971) 50 66 69 728 bzw. (+971) 50 85 90 441

Österreichische Botschaft Amman: (+962) 795 62 85 60

Österreichische Botschaft Doha: (+974) 33 21 14 50

Österreichische Botschaft Kuwait/Bahrain: (+965) 998 061 77

Österreichische Botschaft Maskat: (+968) 7220 0116

Österreichische Botschaft Riyadh: (+966) 557 102 122

Österreichische Botschaft Tel Aviv: (+972) 54 792 1892 bzw. (+972) 53 643 2738

 

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 03.03.2026 um 15:02 Uhr aktualisiert
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