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Werden durch den Iran-Krieg die Strom- und Gaspreise in Österreich steigen?

Iran-Krieg: Werden Strom und Gas in Österreich teurer?

Die Spritpreise steigen bereits spürbar. Doch wie sieht es mit Strom und Gas aus? Das haben Tarif- und Preisexperten jetzt analysiert.

von Stella Sabitzer Das Bild auf 5min.at zeigt die Online-Redakteurin Stella Sabitzer von 5 Minuten Österreich.
2 Minuten Lesezeit(420 Wörter)

Aktuell sorgen die Kampfhandlungen rund um den Iran tagtäglich für Schlagzeilen. Denn die Energiepreise an den internationalen Börsen schießen spürbar nach oben, und auch die Unsicherheit über Versorgung und Transportkapazitäten wächst. Auch Österreich ist davon betroffen: Während tausende Österreicher im Krisengebiet festsitzen, bemerken Autofahrer bereits erste Preiserhöhungen an der Zapfsäule. Mehr dazu hier: Iran-Krieg treibt Sprit-Preise auch in Österreich in die Höhe. Doch auch diese sind bereits von Montag auf Dienstag wieder spürbar angestiegen.

Strom- und Gaspreise in Österreich: Erhöhungen oft zeitverzögert

Aber wie sieht es mit den heimischen Strom- und Gastarifen aus? Das hat tarife.at jetzt überprüft und kommt zu einem deutlichen Ergebnis: „Laut unserer Auswertung vom 3. März sind die günstigsten Strom- und Gasangebote weiterhin unverändert verfügbar. Erfahrungsgemäß reagieren Energieversorger bei starken Marktbewegungen erst mit etwas Zeitverzögerung“, sagt Michael Kreil, Geschäftsführer von tarife.at.

So viel zahlen Haushalte derzeit für Strom und Gas

Für einen Wiener Haushalt mit 3.500 kWh Jahresverbrauch liegen die günstigsten Stromangebote derzeit bei rund 312 Euro im ersten Jahr (reiner Energiepreis netto, inklusive Neukundenbonus). Für einen Haushalt mit 15.000 kWh Jahresverbrauch beginnen die günstigsten Gasangebote aktuell bei rund 478 Euro im ersten Jahr (reiner Energiepreis netto, inkl. Neukundenbonus).

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Gaspreise sollen trotz Saisonende hoch bleiben

In diesem Winter sind die Energiepreise vergleichsweise auf niedrigem Niveau geblieben. Mit dem Ende der Heizsaison im März ist am Gasmarkt eigentlich ein leichter Preisrückgang zu beobachten. „Angesichts der aktuellen militärischen Auseinandersetzungen erscheint eine solche saisonale Entspannung in diesem Jahr jedoch deutlich weniger wahrscheinlich“, heißt es.

Strom & Gas: So kannst du dich vor starken Preiserhöhungen schützen

Die Online-Vergleichsseite möchte auch einige Tipps mitgeben. Jeder, der aktuell vertraglich nicht gebunden ist, sollte jetzt Angebote vergleichen und gegebenenfalls zu einem Fixpreistarif mit mindestens zwölf Monaten Preisgarantie wechseln. Dadurch sollen mögliche Preiserhöhungen und anhaltende Turbulenzen an den Energiebörsen abgefedert werden. „Wer rasch handelt, sichert sich das aktuelle Preisniveau für ein ganzes Jahr. Das schafft Planungssicherheit und eine Absicherung gegen steigende Preise“, so Kreil.

Energiepreise: Jetzt noch günstig sichern?

Energieanbieter können ihre Neukundentarife jederzeit ändern – vor allem dann, wenn sich die Preise am Markt stark bewegen, passiert das meistens häufiger. „Derzeit gibt es noch ein günstiges Zeitfenster, um vom aktuellen Preisniveau zu profitieren. Wie lange dieses offen bleibt, ist allerdings ungewiss“, betont Kreil zum Abschluss.

Häufig gestellte Fragen

Die Kampfhandlungen rund um den Iran treiben die Energiepreise an den internationalen Börsen nach oben. In Österreich bemerken Autofahrer bereits erste Preiserhöhungen an der Zapfsäule, während Strom- und Gastarife noch etwas verzögert reagieren.

Energieanbieter passen ihre Tarife oft zeitverzögert an. Bei starken Marktbewegungen reagieren sie meist erst mit einigen Tagen Verzögerung.

Normalerweise sinken die Gaspreise im März leicht. Angesichts der aktuellen militärischen Konflikte ist eine solche saisonale Entspannung in diesem Jahr jedoch weniger wahrscheinlich.

Wer aktuell vertraglich nicht gebunden ist, sollte Angebote vergleichen und gegebenenfalls in einen Fixpreistarif mit mindestens zwölf Monaten Preisgarantie wechseln. So lassen sich mögliche Preiserhöhungen und Turbulenzen an den Energiebörsen abfedern.

Die Spritpreise steigen, weil die Energiepreise an den internationalen Börsen durch den Iran-Konflikt deutlich nach oben gehen. Unsicherheit über Versorgung und Transportkapazitäten wirkt sich direkt auf Benzin und Diesel aus.

Ein regelmäßiger Tarifvergleich ist der einfachste Weg. Auf Plattformen wie tarife.at können Haushalte und Gewerbetreibende Angebote von über 100 Energieversorgern vergleichen und innerhalb weniger Minuten wechseln.

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