2,32 Promille: Alkolenker verliert ein Rad, fährt einfach weiter
Eine Verkehrsteilnehmerin hat in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ein stehendes Auto mitten auf der A7 gemeldet. Ein Alkolenker hatte schon auf der A1 ein Rad verloren, ist aber einfach weitergefahren.
Mit 2,32 Promille war ein 57-jähriger Oberösterreicher in der Nacht auf Mittwoch, 4. März 2026, gegen 2.50 Uhr erst auf der A1, danach auf der A7 Richtung Norden unterwegs. Nachdem er die von ihm geplante Ausfahrt in Asten auf der A1 verpasst hatte, fuhr er anschließend bei der Abzweigung zur A7 gegen den dortigen Anpralldämpfer und verlor dabei ein Vorderrad.
Schwer beschädigtes Auto stand auf erstem Fahrstreifen
Das stellte für den 57-Jährigen aber scheinbar kein Problem dar, er fuhr nämlich einfach weiter und stellte seinen schwer beschädigten Wagen schließlich am ersten Fahrstreifen auf der A7 ab. Dort, kurz nach dem Knoten Linz, sah ihn eine andere Verkehrsteilnehmerin, die die Polizei rief. Zufälligerweise kam die Autobahnmeisterei vorbei und sicherte die Unfallstelle ab.
Alkomattest bestätigt Anfangsverdacht
Beim Lenker entpuppte sich schließlich der Anfangsverdacht, dass er betrunken war. Ein durchgeführter Alkomattest bestätigte diesen auch und zeigte eben einen Wert von 2,32 Promille an. Wie die Polizei berichtet, wurde ihm der Führerschein vorläufig abgenommen und die Weiterfahrt untersagt.