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/ ©Montage: Canva
Eine Bildmontage auf 5min.at zeigt einen lachenden Mann, der an einem Laptop sitzt, sowie Euromünzen und -scheine.
Nach sieben Verhandlungsrunden steht der neue Kollektivvertrag für die Angestellten der IT-Branche in Österreich.

90.000 Angestellte in Österreich dürfen sich über Lohnplus freuen

Nach sieben Verhandlungsrunden haben sich die Vertreter der IT-Branche in Österreich geeinigt: Die rund 90.000 Angestellten erhalten höhere Mindestgehälter - sie steigen im Schnitt um 2,9 Prozent.

von Tanja Janschitz Tanja Janschitz Onlineredaktion 5min.at
1 Minute Lesezeit(229 Wörter)

Nach sieben Verhandlungsrunden steht der neue Kollektivvertrag für die rund 90.000 Angestellten der IT-Branche in Österreich fest. Vertreter des Fachverbands Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie (UBIT) der Wirtschaftskammer Österreich und der Gewerkschaft GPA erzielten am Dienstag eine Einigung. Die Mindestgehälter steigen demnach sozial gestaffelt zwischen 2,7 und 3,1 Prozent. Also im Schnitt um 2,9 Prozent. Die Ist-Gehaltssumme sowie die Zulagen werden um 2,75 Prozent erhöht.

Kompromiss für beide Seiten

„Der Abschluss ist ein harter Kompromiss für beide Seiten. Durch die allgemeine wirtschaftliche Lage in Kombination mit den Krisenabschlüssen anderer Branchen hat sich die Verhandlungssituation heuer noch einmal deutlich schwieriger gestaltet“, betont Sandra Steiner, Verhandlungsleiterin der Gewerkschaft GPA. Martin Zandonella, Arbeitgeber-Verhandlungsleiter im WKÖ-Fachverband UBIT, hält fest: „Mit diesem Kollektivvertragsabschluss ist aufgrund der aktuellen Situation die Schmerzgrenze erreicht.“ Und weiter: „“er heutigen KV-Abschluss zeigt einmal mehr, dass gemeinsame und tragfähige Lösungen nur durch Gespräche am Verhandlungstisch erzielt werden können.“

Erste Warnstreiks der Branche

Nur durch das Engagement der Beschäftigten sei es möglich gewesen, die ursprüngliche Forderung der Arbeitgeber nach einem Aussetzen der IST-Gehaltssummenerhöhung abzuwenden, so Steiner abschließend. „Wir danken allen Kolleginnen und Kollegen, die von unserer Demonstration bis hin zu den ersten jemals abgehaltenen Warnstreiks der Branche klar gezeigt haben, dass sie bereit sind für ihren Kollektivvertrag zu kämpfen!“

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