Beim Urlaub und im Restaurant: Preisexplosion zwingt viele zum Verzicht
Die höher werdenden Lebensmittelpreise machen den Österreichern zu schaffen. Mehr als die Hälfte sieht sie als größten Kostentreiber, gefolgt von Strom und Miete. Gespart wird bei Restaurantbesuchen, Urlaub und Co.
Am stärksten spüren die Menschen derzeit die gestiegenen Lebensmittelpreise. Mehr als die Hälfte der Befragten nennt sie als größte Belastung, gefolgt von Strom- und Wohnkosten. Besonders für Personen ab 50 Jahren wird der Alltag aufgrund der Preisexplosionen zur Herausforderung. Um Geld zu sparen, verzichten viele daher auf Freizeitaktivitäten: Laut TeamBank-Liquiditätsbarometer reduzieren 39 Prozent Restaurantbesuche und 21 Prozent Urlaubsreisen. Befragt wurden 1.412 Personen zwischen 18 und 79 Jahren.
Die Teuerung trifft alle: Worauf verzichtet ihr, wenn das Geld knapp wird?
Konsumenten werden vorsichtiger
„Wir beobachten, dass Konsumentscheidungen heute mit deutlich mehr Zurückhaltung getroffen werden als früher – ein Trend, der zeigt, wie sehr das Vertrauen in die eigene finanzielle Stabilität unter Druck geraten ist“, analysiert Christian Polenz, Vorstandsvorsitzender der TeamBank AG. Interessant: Trotz Konsumverzicht bleibt der Autokauf laut Liquiditätsbarometer für mehr als ein Viertel der Bevölkerung ein Ausgabeposten. Vor allem die Jüngeren unter 50 Jahren ziehen den Erwerb innerhalb der nächsten zwölf Monate in Betracht.