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Symbolfoto von 5min.at: Nahaufnahme von einem Absperrband der Polizei.
Auf einer Baustelle in Ranshofen im Bezirk Braunau wurden mehrere skelettierte Knochenteile entdeckt. Das Gelände wurde vorerst behördlich gesperrt.

Knochenfund auf Baustelle in Oberösterreich: Gelände gesperrt

Auf einer Baustelle in Ranshofen im Bezirk Braunau sind am Freitagnachmittag Knochen entdeckt worden. Erste Ermittlungen deuten darauf hin, dass es sich um Überreste eines ehemaligen Soldatenfriedhofs handeln könnte.

von Julia Waldhauser Teamfoto von 5min.at: Julia Waldhauser ist für die Online-Redaktion Graz tätig.
1 Minute Lesezeit(234 Wörter)

Am Freitagnachmittag, dem 13. März 2026, wurde die Polizei Braunau zu einem ungewöhnlichen Einsatz gerufen. Gegen 16.20 Uhr meldete eine Baustelle in Ranshofen einen Knochenfund. Vor Ort entdeckten die Einsatzkräfte nicht nur einzelne Überreste. Bei einer weiteren Nachschau konnten zusätzliche skelettierte Knochenteile gefunden werden. Der Fund sorgte deshalb sofort für genauere Ermittlungen.

Hinweise auf Soldatenfriedhof

Erhebungen direkt auf der Baustelle brachten erste Hinweise auf die Herkunft der Knochen. Laut Polizei könnte es sich um Überreste eines früheren Soldatenfriedhofes handeln. Genau geklärt ist das derzeit noch nicht. Die Behörden prüfen nun, ob der Bereich tatsächlich mit einer historischen Begräbnisstätte zusammenhängt. Weitere Untersuchungen sollen darüber Aufschluss geben.

Grundstück gesperrt

Nach dem Fund wurde rasch reagiert. In Rücksprache mit der Bezirkshauptmannschaft Braunau wurde das betroffene Grundstück behördlich gesperrt. Damit soll sichergestellt werden, dass mögliche Spuren erhalten bleiben. Außerdem soll verhindert werden, dass auf der Baustelle weitergearbeitet wird, solange die Situation nicht geklärt ist.

Entscheidung am Montag

Wie es nun weitergeht, soll Anfang der kommenden Woche feststehen. Darüber entscheiden die zuständigen Behörden gemeinsam. Wörtlich heißt es von der Polizei: „Am Montag entscheiden die Bezirkshauptmannschaft Braunau und das Denkmalamt über weitere Maßnahmen“, so die Landespolizeidirektion Oberösterreich. Bis dahin bleibt das Gelände weiterhin abgesperrt.

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