Spritpreisbremse fix: So viel zahlst du jetzt weniger
Österreich reagiert auf die steigenden Treibstoffkosten: Die Regierung hat sich auf eine Spritpreisbremse geeinigt. Autofahrer sollen bald entlastet werden; wenn auch nur leicht.
Nach mehreren unruhigen Wochen auf den internationalen Ölmärkten und rund drei Wochen nach Beginn des aktuellen Konflikts ist nun eine Entscheidung gefallen: ÖVP, SPÖ und Neos haben sich auf eine Spritpreisbremse verständigt. Wie der „Standard“ berichtet, wurde die Einigung am Dienstagabend (17. März) erzielt, die Details sollen im Ministerrat folgen.
Zwei Modelle werden kombiniert
Lange war unklar, welcher Weg eingeschlagen wird. Laut „Standard“ setzte die SPÖ auf eine Deckelung der Gewinnspannen bei Raffinerien und Tankstellen. Die ÖVP wollte hingegen die zusätzlichen Einnahmen aus der Umsatzsteuer nutzen, um die Mineralölsteuer zu senken. Nun kommt ein Mix aus beiden Ansätzen. Wie auch die „Kronen Zeitung“ berichtet, sollen sowohl die Margen begrenzt als auch die Steuer gesenkt werden. Die Umsetzung soll dabei ohne zusätzliche Belastung für das Budget erfolgen.
Entlastung an der Zapfsäule
Für Autofahrer bringt das eine spürbare, wenn auch begrenzte Erleichterung. Die Preise für Benzin und Diesel sollen um bis zu zehn Cent pro Liter sinken. Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) bezifferte laut „Krone“ die Mehreinnahmen durch die gestiegenen Preise mit rund zehn Millionen Euro pro Monat. Trotz der Maßnahme dämpft die Politik die Erwartungen. Eine nachhaltige Entspannung sei nicht in Sicht. Wie Marterbauer weiter betont, könne nur ein Ende des Konflikts im Golfraum die Preise dauerhaft senken.