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/ ©Fotomontage: wellphoto-stock.adobe.com & Canva
Foto in Beitrag von 5min.at zeigt eine Hand mit Geld und dahinter einen Krankenwagen und einen Transport.
Ende März und im April kommen wieder Rechnungen der ÖGK - entweder per Post oder per elektronischer Zustellung.

Ab Ende März: ÖGK-Rechnungen trudeln bei 105.000 Österreichern ein

Ende März und Anfang April 2026 schickt die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) mehr als 100.000 Rechnungen für nicht dringend notwendige Krankentransporte aus. Teils mehr als 100 Euro werden dabei verrechnet.

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
2 Minuten Lesezeit(342 Wörter)
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Seit 1. Juli 2025 muss man für maximal 28 planbare Krankentransporte pro Jahr einen Selbstkostenbeitrag entrichten. Kostenpunkt: 7,55 Euro ohne bzw. 15,10 Euro mit Sanitäter. Abgerechnet wird schließlich quartalsweise im Nachhinein. So sind von der ÖGK etwa im Jänner zehntausende Briefe an Betroffene, die zwischen Juli und September solche Transporte in Anspruch genommen haben. Alles dazu hier: Ab 26. Jänner: ÖGK schickt 84.000 Rechnungen an Österreicher per Post. Freilich müssen aber nicht alle Krankentransporte bezahlt werden. Wie die Regelung genau aussieht, erfahrt ihr in der folgenden Infobox.

Krankentransporte: Was zu zahlen ist und was nicht

Bezahlt werden müssen:

  • planbare Krankentransporte ohne akuten medizinischen Anlass – etwa regelmäßige Fahrten zur Therapie
  • maximal 28 Fahrten pro Jahr
  • Kostenpunkt: 7,55 Euro pro Fahrt ohne Sanitäter, 15,10 Euro mit Sanitäter

Nicht bezahlt werden müssen / nicht bezahlen müssen:

  • medizinische notwendige Fahrten
  • zeitkritische Transporte
  • Personen, die von der Rezeptgebühr befreit sind
  • Kinder

Versand von zweiter ÖGK-Rechnungswelle startet bald

In den kommenden Tagen startet nun der Versand und die elektronische Zustellung der Rechnungen für Fahrten zwischen Anfang Oktober und Ende Dezember – also aus dem zweiten Abrechnungszeitraum. „Der Postversand der Forderungsschreiben erfolgt Ende März/Anfang April 2026“, weiß man seitens der ÖGK gegenüber 5 Minuten. Insgesamt werden 330.000 Fahrten von rund 105.000 Patienten verrechnet. Dabei sei aber auch anzumerken, dass von den Fahrten rund 49.000 im dritten Quartal stattgefunden haben und es sich bei diesen um Nachverrechnungen handle. Die Transportunternehmen hätten diese erst jetzt mit der ÖGK verrechnet.

ÖGK verschickt 120.000 Rechnungen, erwartet 4,4 Millionen Euro

120.000 Rechnungen sind es, die verschickt werden, wobei 5.000 per e-Zustellung und 115.000 per Post kommen werden. Die Diskrepanz zwischen Patienten (105.000) und Rechnungen (120.000) erklärt die ÖGK exklusiv gegenüber 5 Minuten mit ebenjenen Nachverrechnungen aus dem Zeitraum Juli bis September. Insgesamt erwartet man dadurch Einnahmen in der Höhe von knapp 4,4 Millionen Euro.

30 Tage Zeit, um ÖGK-Rechnung zu begleichen

Die Forderungssummen sind auch weit gestreut. So beträgt die geringste Forderung 7,55 Euro – und damit die einfache Rezeptgebühr -, die höchste Forderung geht bis auf 422,80 Euro hinauf, weiß man seitens der ÖGK. Übrigens: „Für Forderungsbeträge über 151 Euro wird es weiterhin die Möglichkeit einer Ratenvereinbarung geben.“ Grundsätzlich hat man übrigens 30 Tage Zeit, um die Rechnung zu begleichen. Seit Selbstbehalte für manche Transporte zu entrichten sind, ist die Zahl übrigens auch zurückgegangen. Alles dazu auch hier: 7,55 bis 150 Euro: Betroffene zahlen, Krankentransporte gehen zurück.

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