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/ ©Fotomontage Canva
Insolvenz Baustelle Baufirma
Die GTB Bau GmbH in Anif musste schließen.

Traditionsbetrieb ist pleite – 28 Mitarbeiter plötzlich ohne Job

Rund 7 Millionen Euro Schulden trieben das Unternehmen in die Insolvenz. Der Schuldnerin blieb nichts anderes übrig, als die Baufirma zu schließen.

von Stella Sabitzer Das Bild auf 5min.at zeigt die Online-Redakteurin Stella Sabitzer von 5 Minuten Österreich.
2 Minuten Lesezeit(308 Wörter)
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Betroffen ist die GTB Bau GmbH mit Sitz in Anif (Bezirk Salzburg-Umgebung, Salzburg). Wie der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) am Dienstag bekannt gab, wurde beim zuständigen Landesgericht Salzburg ein Konkursverfahren mittels Eigenantrag eröffnet. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1979 und ist bekannt für Arbeiten im Hoch-, Tief- sowie Brückenbau. Die Schuldnerin betreibt demnach ein umfassendes Bauunternehmen, das in verschiedenen Bereichen tätig ist. Nach ihren Angaben wurden in der Vergangenheit umfangreiche Bauprojekte realisiert. Das Unternehmen soll auch regelmäßig an öffentlichen Ausschreibungen teilgenommen und entsprechende Bauvorhaben ausgeführt haben.

GTB Bau GmbH insolvent: Das sind die Gründe

Wie konnte es dann zur Pleite kommen? Nach den Angaben der Schuldnerin soll es zu Kalkulationsfehlern gekommen sein. Zusätzlich sollen die Materialkosten enorm gestiegen sein. Auch Liquiditätsengpässe, weil offene Forderungen nicht zeitgerecht beglichen wurden und andere große Forderungen noch strittig sind, setzten das Unternehmen zunehmend unter Druck. Einzelne Auftraggeber sollen sich ebenfalls in finanziellen Schwierigkeiten befinden. „Schließlich verweist die Schuldnerin auf die derzeitige wirtschaftliche Krise in der Baubranche sowie auf eine stark rückläufige Auftragslage“, so der AKV.

7 Millionen Euro Verbindlichkeiten – 180 Gläubiger betroffen

Von der Insolvenz sollen etwa rund 180 Gläubiger betroffen sein. Die Schuldnerin selbst gibt Gesamtverbindlichkeiten von rund 7 Millionen Euro an. „Beim Aktivvermögen, insbesondere den offenen Forderungen, werden rund 2,8 Millionen Euro ausgewiesen. Deren Einbringlichkeit und tatsächliche Realisierung wird im weiteren Verlauf des Verfahrens zu prüfen sein“, heißt es.

Forderungen können ab jetzt angemeldet werden

Eine Ausweitung der externen Finanzierung sei laut der Schuldnerin einfach nicht mehr möglich, und auch Investoren blieben aus. Deshalb bleibt der Schuldnerin nichts anderes übrig, als das Unternehmen zu schließen. Davon sind die Arbeitsplätze von 28 Dienstnehmer betroffen. Forderungen können bis zum 27. Mai 2026 angemeldet werden.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 24.03.2026 um 18:58 Uhr aktualisiert
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