Ab April: Strom wird in diesen Zeiten günstiger – was du dafür brauchst
Der Strompreis bzw. allgemein der Netzarbeitspreis wird ab 1. April für viele Haushalte in Österreich günstiger. Der "Sommer-Nieder-Arbeitspreis" gilt zwischen 10 und 16 Uhr. Was es dafür braucht, erfahrt ihr hier bei uns.
Mit 1. April 2026 startet in Österreich nicht nur der Sozialtarif für einkommensschwache Haushalte – alles dazu auch hier: Billiger Strom ab April: 70.000 Österreicher müssen jetzt handeln -, Menschen hierzulande profitieren erstmals auch von günstigeren Netzkosten zu bestimmten Tageszeiten im Sommer. Dafür wird der so genannte Sommer-Nieder-Arbeitspreis (SNAP) eingeführt. Dieser soll sowohl das Stromnetz entlasten als auch für niedrigere Kosten sorgen, heißt es nun seitens der Arbeiterkammer (AK).
Wann der billigere Strom-Preis gilt und was es dafür braucht
Der neue, reduzierte Preis gilt dabei von 1. April bis 30. September jeden Tag zwischen 10 und 16 Uhr. Dabei sinkt der Netzarbeitspreis für Haushalte mit üblichen Stromanschlüssen um 20 Prozent. Voraussetzung für die Nutzung ist allerdings ein Smart Meter in der Opt-In-Einstellung. Nur dann kann der Stromverbrauch nämlich zeitgenau erfasst werden und nur dann kann er auch dem günstigeren Zeitraum zugewiesen werden. Auf Opt-In umstellen kann man dabei in der Regel online über den Netzbetreiber oder direkt beim Anbieter. Sind die Voraussetzungen erfüllt, braucht es übrigens keinen zusätzlichen Antrag mehr, der reduzierte Tarif wird automatisch berücksichtigt. Beachten sollte man allerdings, dass man die Umstellung mindestens eine Woche im Vorhinein beantragen muss, so die AK.
Wie teuer ist dein Stromtarif?
Deshalb wird Sommer-Nieder-Arbeitspreis eingeführt
Der Hintergrund des vergünstigten Preises liegt in der höheren Stromproduktion durch Photovoltaik-Anlagen in den Sommermonaten. Vor allem rund um die Mittagszeit laufen die quasi auf Hochtouren. Gleichzeitig ist um diese Zeit herum aber der Verbrauch oft gering. So sollen Haushalte dazu motiviert werden, den Stromverbrauch gezielt in diese Stunden zu verlagern – etwa durch Waschen, Geschirrspülen oder das Laden von E-Autos.
AK: Netzkosten werden dadurch „spürbar“ gesenkt
Im Schnitt fallen laut AK rund 15 Prozent des Stromverbrauchs in das begünstigte Zeitfenster. Wie hoch die Ersparnis ist, kann also nicht genau gesagt werden und hängt vom individuellen Verbrauchsverhalten ab. Verlagert man den Stromverbrauch nun aber gezielt in die Zeit zwischen 10 und 16 Uhr, kann man die Netzkosten dadurch spürbar senken, wissen die Experten abschließend.
Häufig gestellte Fragen
Der Sommer-Nieder-Arbeitspreis wird mit 1. April 2026 eingeführt und gilt dann von 1. April bis 30. September jeden Tag zwischen 10 und 16 Uhr.
Man braucht einen „üblichen“ Stromanschluss und ein Smart Meter mit der Opt-In-Einstellung.
Das geht ganz einfach und in der Regel online über den Netzbetreiber oder direkt beim Anbieter.
Der neue, reduzierte Netzarbeitspreis gilt von 1. April bis 30. September – und das jeden Tag zwischen 10 und 16 Uhr.
Der Grund dafür liegt in der höheren Stromproduktion durch Photovoltaik-Anlagen in den Sommermonaten bei gleichzeitig niedrigerem Verbrauch in genau dieser Zeitspanne.
Der Netzarbeitspreis sinkt für jene Haushalte, die die Voraussetzungen erfüllen, von 1. April bis 30. September zwischen 10 und 16 Uhr um 20 Prozent.