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Das Bild auf 5min.at zeigt Geld, E-Zigaretten und eine Frau, die ein Handy in der Hand hält.
Teuerungen, neue Regeln und Co. - auf 5min.at liest du, was sich im April 2026 alles ändert.

Neuerungen im April 2026: Das alles ändert sich jetzt für Österreicher

Ab April 2026 treten in Österreich zahlreiche Änderungen in Kraft. Unter anderem kommt es bei Handytarifen, sowie bei E-Zigaretten und Nikotinbeuteln zu Preiserhöhungen. Doch auch in anderen Bereichen kommt es zu Neuerungen.

von Anja Mandler
4 Minuten Lesezeit(788 Wörter)
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Ab April 2026 stehen in Österreich spürbare Änderungen für Verbraucher an: Unter anderem steigen die Handytarife an, E‑Zigaretten und Nikotinbeutel werden teurer, und neue Stromtarife treten in Kraft. Auf 5min.at liest du, auf welche Neuerungen sich Österreicherinnen und Österreicher bald einstellen müssen.

Ab 1. April: Diese Handytarife werden teurer

Ab 1. April müssen viele Mobilfunkkunden mit steigenden Gebühren rechnen. Hintergrund ist eine erneute Anpassung der Tarife an die Inflation, die bei zahlreichen Anbietern vorgesehen ist. Grundlage dafür sind sogenannte Wertsicherungsklauseln in bestehenden Verträgen, die sich am Verbraucherpreisindex der Statistik Austria orientieren. Da dieser die allgemeine Preisentwicklung abbildet, sind voraussichtlich mehr als die Hälfte aller Tarife betroffen – wie stark die Erhöhung ausfällt, variiert je nach Anbieter und Zeitpunkt des Vertragsabschlusses. Mehr dazu liest du hier auf 5min.at: Ab April: Diese Mobilfunker erhöhen ihre Tarife.

So passen die verschiedenen Anbieter die Tarife an

  • Bei A1 werden etwa die Grundentgelte vieler Tarife um 3,5 Prozent angehoben. Die Anpassung betrifft unter anderem Produkte der Marken A1, bob und RedBull Mobile.
  • Auch Magenta erhöht mit April die monatliche Grundgebühr vieler Tarife um bis zu 3,5 Prozent. Zusatzpakete oder optionale Leistungen sind davon laut Unternehmen nicht betroffen.
  • Bei Drei kann die Preisanpassung je nach Vertrag stärker ausfallen: Rund 60 Prozent der Kunden sind von der Wertsicherung betroffen. Da 2025 keine Indexanpassung erfolgte, liegt die Erhöhung heuer zwischen etwa 1 und 6,5 Prozent

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Ab April teurer: Bei diesen Tabakprodukten steigt der Preis

Ab April werden in Österreich auch E-Zigaretten und Nikotinbeutel spürbar teurer. Grund dafür sind neue gesetzliche Regelungen: Die Produkte fallen künftig unter das Tabakmonopol, dürfen nur noch in Trafiken verkauft werden und werden stärker besteuert. Die Preise steigen je nach Produkt um rund 40 Cent bis etwa einen Euro. Gleichzeitig plant die Politik strengere Maßnahmen wie das Verbot von Einweg-Vapes. Ziel ist es, den Konsum – besonders bei Jugendlichen – einzudämmen und mehr Mittel für Prävention bereitzustellen. Mehr dazu liest du hier: Ab April teurer: Diese Tabakprodukte sind betroffen.

Eine Bildmontage auf 5min.at zeigt eine E-Zigarette sowie Nikotinbeutel.
©Montage: Canva
Ab April werden in Österreich auch E-Zigaretten und Nikotinbeutel spürbar teurer.

Post: Neues Mobilfunk-Paket startet ab April 2026

Die Österreichische Post AG steigt ab 1. April 2026 mit ihrem neuen Mobilfunkangebot „YELLLOW“ stärker in den Telekommarkt ein. Ziel ist es, mit einfachen Tarifen, persönlicher Beratung in rund 1.700 Filialen und dauerhaft günstigen Preisen neue Kundinnen und Kunden anzusprechen. Zum Start bietet die Post vier Handytarife im Netz von A1 sowie zwei Internettarife mit unbegrenztem Datenvolumen an. Wer sich bis Ende Juni für einen Tarif entscheidet, soll sich den Preis dauerhaft sichern können. Gleichzeitig präsentiert sich die Post auch optisch neu: Filialen erhalten ein eigenes YELLLOW-Design mit speziellen Präsentationsbereichen, und auch die Mitarbeiter bekommen modernere Kleidung im neuen Look. Mehr dazu liest du auf 5min.at hier: Ab 1. April: Post-Neuerung läutet optisch „neue Ära“ ein.

Foto in Beitrag von 5min.at zeigt Walter Oblin von der Post beim Reden.
©Österreichische Post AG
Walter Oblin, Generaldirektor der Österreichischen Post AG: „Mobilfunk muss einfach, günstig und nah bei den Menschen sein.“

Änderung ab April: Strom wird zu diesen Zeiten günstiger

Ab 1. April 2026 wird Strom in Österreich zu bestimmten Zeiten günstiger: Bis Ende September gilt täglich zwischen 10 und 16 Uhr ein reduzierter Netzarbeitspreis, der um etwa 20 Prozent sinkt. Voraussetzung dafür ist ein aktivierter Smart Meter im Opt-In-Modus, eine gesonderte Anmeldung ist danach nicht nötig. Mehr dazu liest du auf 5min.at: Ab April: Strom wird in diesen Zeiten günstiger – was du dafür brauchst. Der neue Tarif soll die hohe Stromproduktion durch Photovoltaik im Sommer besser nutzen und Haushalte dazu motivieren, ihren Verbrauch in die Mittagsstunden zu verlagern. Wer das gezielt macht, kann seine Stromkosten spürbar senken – wie viel genau, hängt jedoch vom eigenen Nutzungsverhalten ab.

Symbolfoto von 5min.at: Fotomontage von Geld und einer Heizung.
©Montage pixabay.com/ri & pixabay.com/ Mabel Amber
Der neue Tarif soll die hohe Stromproduktion durch Photovoltaik im Sommer besser nutzen und Haushalte dazu motivieren, ihren Verbrauch in die Mittagsstunden zu verlagern.

April bringt Strom-Sozialtarif für einkommensschwache Haushalte

Ab 1. April 2026 startet in Österreich ein neuer Strom-Sozialtarif für einkommensschwache Haushalte, die vom ORF-Beitrag befreit sind. Betroffene zahlen dann nur sechs Cent pro Kilowattstunde für einen Verbrauch von bis zu 2.900 kWh. Um den Tarif zu bekommen, müssen Haushalte der ORF-Beitrags Service GmbH (OBS) ihre Strom-Zählpunktnummer mitteilen. Von knapp 100.000 angeschriebenen Haushalten haben bisher rund 30.000 die Nummer übermittelt. Die restlichen 70.000 müssen dies dringend bis spätestens 31. März 2026 erledigen, um den Tarif ab April zu erhalten. Die Zählpunktnummer findet man auf der Stromrechnung, im Vertrag oder im Online-Portal des Lieferanten. Die OBS empfiehlt, das Formular rasch zurückzusenden oder direkt online bzw. per E-Mail zu übermitteln, um Verzögerungen bei der Aktivierung zu vermeiden. Mehr dazu liest du hier auf 5min.at: Billiger Strom ab April: 70.000 Österreicher müssen jetzt handeln.

Änderungen für Supermärkte in Österreich ab April

Ab April 2026 tritt in Österreich das „Anti-Mogelpackungs-Gesetz“ in Kraft. Es verpflichtet große Supermärkte (Verkaufsfläche über 400 m² oder mehr als fünf Filialen), Produkte, die durch Shrinkflation kleiner, aber gleich teuer geworden sind, deutlich zu kennzeichnen – etwa mit „Achtung: Weniger Inhalt – höherer Preis“. Die Kennzeichnung muss mindestens 60 Tage sichtbar sein. Das Gesetz gilt bis Mitte 2030. Einige Händler, wie BILLA, setzen die Regeln bereits seit Jänner 2026 freiwillig um. Ziel des Gesetzes ist mehr Transparenz für Konsumenten und ein Beitrag gegen verdeckte Preiserhöhungen. Kritik kommt von Opposition und Umweltparteien, die organisatorischen Aufwand und Lücken bei kleineren Produkten bemängeln. Wie die Supermärkte diese Regeln umsetzen wollen, liest du auf 5min.at hier: Lidl, HOFER, SPAR: Wie neues Gesetz ab April umgesetzt wird.

Ein Bild auf 5min.at zeigt einen Einkaufskorb und Euroscheine.
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Ab April 2026 tritt in Österreich das „Anti-Mogelpackungs-Gesetz“ in Kraft.


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