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Die Spritpreise in Österreich sind enorm gestiegen.

Massiver Preisanstieg: So viel teurer wurde Sprit in Österreich wirklich

Seit Wochen steigen die Preise für Benzin und Diesel spürbar an. Ab Mittwoch greift in Österreich die Spritpreisbremse. Aktuelle Zahlen zeigen jetzt, um wie viel die Spritpreise innerhalb eines Monats wirklich angestiegen sind.

von Stella Sabitzer Das Bild auf 5min.at zeigt die Online-Redakteurin Stella Sabitzer von 5 Minuten Österreich.
2 Minuten Lesezeit(448 Wörter)
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Die Spritpreise in Österreich sorgen nun schon seit Wochen für Diskussionen. Auf Grund des Nahost-Konflikts sind sie enorm angestiegen, dass die Regierung jetzt mit Maßnahmen reagiert hat. Ab 1. April tritt nämlich die Spritpreisbremse in Kraft, überall spürbar werden die Preissenkungen aber nicht sofort sein. Warum, erfährst du hier: Ab Donnerstag: Sprit wird billiger – aber nicht überall.

So viel zahlen Konsumenten für Diesel und Benzin

Aber um wie viel sind die Spritpreise gestiegen? Laut dem ÖAMTC sind seit Anfang der März der Preis für Diesel um rund 70 Cent und für Benzin um etwa 40 Cent pro Liter angestiegen. Der Monats-Durchschnitt war damit um 46,3 Cent bei Diesel und 28,2 Cent bei Super höher als im Februar. In den vergangenen Tagen wurde ein neuer Tageshöchstwert in Österreich erreicht: Ein Liter Diesel kostete im Schnitt knapp unter 2,25 Euro.

Dieselpreise höher als zu Beginn des Ukraine-Krieges

„Damit liegen die aktuellen Dieselpreise nominell höher als zu Beginn des Ukraine-Krieges (auch aufgrund der mittlerweile geltenden CO2-Bepreisung)“, so der ÖAMTC. Sollten die Preise weiter derart rasch steigen, könnte die nun in Kraft tretende Spritpreisbremse diese Entwicklung bestenfalls verlangsamen. Aufgrund der teilweise verzögerten Wirkung der Maßnahme bleibt aber zunächst abzuwarten, wann die Senkung auch wirklich bei den Konsumenten ankommt.

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„Mehr Maßnahmen für faire Preise an den Zapfsäulen nötig“

„Es ist positiv, dass die Regierung versucht, die Preise zu reduzieren. Im Sinne der Konsument:innen hätten wir uns aber eine größere Entlastung erhofft“, so Martin Grasslober, Leiter der ÖAMTC-Verkehrswirtschaft. Denn eine Preisreduktion um durchschnittlich zehn Cent pro Liter sei angesichts der aktuellen Preissteigerungen kaum spürbar. Deshalb bestehe nach wie vor dringender Handlungsbedarf auf europäischer Ebene. Der Club sieht die Politik gefordert, die internationalen Notierungen für Diesel und Super genau zu untersuchen und im Sinne der Konsumenten stärker zu reglementieren. „Nur durch verlässliche Notierungen, die auch für die nationale Spritpreisbremse herangezogen werden, sind faire Preise an den Zapfsäulen möglich”, stellt Grasslober fest.

Geld sparen beim Tanken: Tipps für das Osterwochenende

Auch für das kommende Osterwochnende hat ein Experte Tipps auf Lager. “Wer am Osterwochenende verreist, sollte frühestens am Donnerstag-Nachmittag tanken, ab dann ist mit ersten Senkungen aufgrund der Spritpreisbremse zu rechnen. Ob es am Freitag um 12 Uhr zu Preissteigerungen kommt und in welchem Ausmaß, hängt von der Entwicklung der zugrundeliegenden Preisnotierungen ab”, erklärt Dominik Graf, Verkehrswirtschaftsexperte des Mobilitätsclubs. Bei Reisen ins Ausland sollte man genau prüfen, ob es günstiger ist, noch an einer heimischen Tankstelle oder erst im Zielort zu tanken.

Lohnt es sich im Ausland zu tanken?

  • Ungarn & Slowakei: Günstigere Preise meist nur für Staatsbürger, mit österreichischem Kennzeichen oft teurer – EU-Kommission kritisiert diese Praxis.
  • Deutschland: Preise aktuell deutlich höher als in Österreich.
  • Italien: Durch Steuersenkung aktuell manchmal günstiger als heimische Tankstellen.
  • Slowenien & Kroatien: Abseits von Autobahnen meist staatlich regulierte Höchstpreise – oft unter österreichischem Durchschnitt.
  • Grenzregionen: Tankstellen in Nachbarländern mit niedrigen Preisen → längere Wartezeiten möglich.
  • Reisehinweis: Nicht mit letzter Reserve losfahren, es kann vereinzelt zu leergekaufte Tanks kommen; Slowenien: Maximale Abgabemenge beachten

Häufig gestellte Fragen

Die Preise sind seit Wochen stark gestiegen, vor allem wegen des Nahost-Konflikts. Die Regierung hat nun Maßnahmen wie die Spritpreisbremse ergriffen, die ab 1. April gilt.

Ab 1. April tritt die Preisbremse offiziell in Kraft. Aber: Nicht überall werden die Preissenkungen sofort spürbar sein.

Seit Anfang März ist Diesel um rund 70 Cent und Benzin um etwa 40 Cent pro Liter teurer geworden. Der Monats-Durchschnitt lag bei Diesel 46,3 Cent über Februar, bei Super bei 28,2 Cent.

Wer am Osterwochenende verreist, sollte frühestens am Donnerstag-Nachmittag tanken. Dann sind erste Senkungen durch die Spritpreisbremse zu erwarten. Am Freitag kann es wieder zu Preissteigerungen kommen, abhängig von den internationalen Preisnotierungen.

Vor Reisen ins Ausland prüfen, ob es günstiger ist, noch in Österreich oder erst im Zielort zu tanken. In manchen Nachbarländern gibt es niedrigere Preise, aber je nach Land können Warteschlangen und Beschränkungen bestehen.

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