Drei Festnahmen bei Schwerpunktkontrolle – illegale Migration
Rund 30 Polizisten kontrollierten am Dienstag den Bereich rund um den Salzburger Hauptbahnhof. Die Bilanz der fremdenpolizeilichen Aktion: Drei Festnahmen und hunderte Identitätsfeststellungen.
Am 7. April 2026 führte die Polizei im Bereich des Salzburger Südtirolerplatzes eine fremdenpolizeiliche Schwerpunktaktion durch. „Ziel war eine umfassende Kontrolle im Bereich des Salzburger Südtirolerplatzes mit Fokus auf fremdenpolizeiliche Maßnahmen“, so in einer aktuellen Aussendung.
Die Bilanz des Einsatzes
Rund 30 Beamte aus verschiedenen Einheiten, darunter Spezialisten der Fremdenpolizei und der Bereitschaftseinheit, waren an der Aktion beteiligt. Es wurden rund 280 Identitätsfeststellungen und Fahndungsanfragen durchgeführt. Insgesamt kam es zu drei Festnahmen.
Politischer Besuch und Strategie
Innenminister Gerhard Karner und Landespolizeidirektor Bernhard Rausch beobachteten die Amtshandlungen persönlich. Karner betonte, dass solche regelmäßigen Planquadrate in ganz Österreich dazu dienen, die illegale Migration „gegen Null zu drängen“. Laut Innenministerium ist die Zahl der Aufgriffe illegaler Migranten in den letzten drei Jahren durch verstärkte Kontrollen und Rückführungen bereits deutlich gesunken, so in einer Aussendung.
Moderner Grenzschutz
Seit Mitte Dezember des Vorjahres setzt Österreich auf ein weiterentwickeltes Grenzschutzkonzept. Anstatt auf starre Kontrollpunkte fokussiert sich die Polizei nun stärker auf flexible Kontrollen im Grenzraum. Bundesweit stehen dafür rund 2.500 speziell ausgebildete PUMA-Kräfte zur Verfügung, die neben der Bekämpfung illegaler Migration auch grenzüberschreitende Kriminalität verfolgen und Asylbegehren bearbeiten.