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Das Bild auf 5min.at zeigt einen Mann im Gefägnis.
Der Fahrer wurde zu drei Jahren Haft verurteilt.

Urteil nach Schlepperjagd: Drei Jahre Haft für Unfall-Fahrer

Nach der wilden Verfolgungsjagd in Andau, die mit elf Verletzten an einer Hausmauer endete, gibt es nun ein Urteil. Der Lenker muss für drei Jahre hinter Gitter.

von Nadia Alina Gressl Bild auf 5min.at zeigt Nadia Alina Gressl
1 Minute Lesezeit(214 Wörter)

Der folgenschwere Vorfall ereignete sich in der Nacht auf Montag, 12. Oktober 2025, am Grenzübergang Andau. Ein pakistanischer Staatsbürger ignorierte kurz nach Mitternacht die Anhalteversuche der ungarischen Polizei und raste über die Grenze nach Österreich. Die Flucht endete im Ortsgebiet von Andau, wo der Wagen frontal gegen die Mauer eines landwirtschaftlichen Gebäudes krachte. Wir haben berichtet: Crash im Burgenland: Schlepper flüchtet vor Polizei – elf Verletzte.

Urteil: Drei Jahre Haft

Wie nun aus mehreren Medienberichten hervorgeht, zeigte sich der Täter vor Gericht umfassend geständig. Er gab an, den Schlepperauftrag aus finanzieller Not angenommen zu haben. Das Gericht verurteilte ihn zu einer Haftstrafe von drei Jahren. Der Mann besaß ebenso keinen gültigen Führerschein.

Schwere Verletzungen und Hubschraubereinsatz

Der Aufprall war so heftig, dass der Fahrer im völlig demolierten Wrack eingeklemmt wurde und von der Feuerwehr befreit werden musste. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus Wiener Neustadt geflogen. Im Fahrzeug befanden sich zudem zehn Personen, die illegal über die Grenze gebracht werden sollten: Sieben afghanische Staatsbürger, drei türkische Staatsbürger. Darunter zwei Kinder im Alter von sieben und zehn Jahren. Alle Insassen wurden bei dem Crash verletzt und auf Krankenhäuser in Eisenstadt sowie Wien (Donauspital, AKH) aufgeteilt.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 08.04.2026 um 12:56 Uhr aktualisiert
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