Nach Horror-Crash: Neue Aussage stellt Unfallhergang infrage
Nach einem schweren Unfall in Oberösterreich meldet sich jetzt ein möglicher Zeuge aus Salzburg. Seine Aussage könnte den bisherigen Hergang infrage stellen.
Im Fall eines spektakulären Verkehrsunfalls im Bezirk Braunau (Oberösterreich) gibt es nun eine neue Entwicklung. Wie die Polizei mitteilt, hat sich am Mittwoch, 8. April, abends ein 37-Jähriger aus Salzburg gemeldet. Er gab an, zur fraglichen Zeit auf der Strecke unterwegs gewesen zu sein. Den eigentlichen Unfall habe er nach dem Vorbeifahren jedoch nicht beobachtet. Dennoch schilderte er einen anderen Ablauf als bisher angenommen. Ein Bericht dazu wird nun an die Staatsanwaltschaft Ried und die Bezirkshauptmannschaft Braunau übermittelt.
Auto überschlug sich
Bereits am Dienstag, dem 7. April, kam es im Gemeindegebiet von Höhnhart zu dem folgenschweren Unfall. Ein 20-Jähriger aus dem Bezirk Braunau war gegen 12.30 Uhr auf dem Güterweg Eden in Richtung Haging unterwegs. In einer Linkskurve im Ortschaftsbereich Eden kam ihm laut eigenen Angaben ein Fahrzeug entgegen, das zu weit links gefahren sein soll.
Ausweichmanöver mit Folgen
Um eine Kollision zu vermeiden, wich der Lenker nach rechts aus. Dabei geriet sein Auto auf das Bankett, begann zu schleudern und prallte frontal in einen Wasserdurchlauf. Durch die Wucht wurde der Wagen ausgehebelt und überschlug sich insgesamt dreimal. Erst nach rund 50 Metern kam das Fahrzeug wieder auf den Rädern in einem Feld zum Stillstand.
Lenker leicht verletzt
Der 20-Jährige erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen. Nach der Erstversorgung wurde er ins Krankenhaus Ried im Innkreis gebracht. Laut Polizei kam es zu keiner Berührung mit dem entgegenkommenden Fahrzeug. Zum zweiten beteiligten Auto gibt es bislang keine konkreten Hinweise. Der Lenker entfernte sich ohne anzuhalten von der Unfallstelle.