KV-Verhandlung für 50.000 Beschäftigte: Zweite Runde „ergebnislos“
In der chemischen Industrie: Auch nach sechs Stunden Verhandlungszeit konnten sich Arbeitgeber und Gewerkschaften am heutigen Donnerstag nicht auf einen neuen Kollektivvertrag für die rund 50.000 Beschäftigten der Branche einigen.
Die Gewerkschaften GPA und PRO-GE zeigten sich nach der Verhandlungsrunde enttäuscht. Laut Arbeitnehmervertretern wurde seitens der Arbeitgeber bisher kein konkretes Angebot vorgelegt, so in einer aktuellen Aussendung. Die Gewerkschaften fordern angesichts der Teuerung eine „lineare und nachhaltige Lohn- und Gehaltserhöhung“ für alle Mitarbeiter.
Gewerkschaft pocht auf fairen Anteil
Die Verhandler Mario Mayrwöger (GPA) und Hubert Bunderla (PRO-GE) verwiesen auf die positive Auftragslage und die steigende Wertschöpfung in der Branche. „Es sind die Kolleginnen und Kollegen, die seit Jahren unter schwierigen Bedingungen ihre Arbeit verrichten. Dieser Einsatz muss sich in einem fairen Angebot widerspiegeln“, so die Gewerkschafter. Man erwarte nun für die nächste Runde am 21. April einen konstruktiven Vorschlag der Arbeitgeberseite, so abschließend.