Skip to content
/ ©5min
auf dem bild von 5min.at ist ein regal in der supermarktkette "spar" zu sehen, das teilweise leer ist. am regal hängt ein hinweisschild, das darauf aufmerksam macht, dass bestimmte "hipp-babyprodukte" zurückgerufen werden.
Das Landeskriminalamt Burgenland ermittelt seit Donnerstag, den 16. April 2026 in einem Fall von manipulierter Babynahrung, die in einem SPAR-Supermarkt in Eisenstadt deponiert worden war.

Rattengift in Hipp-Babynahrung: Weiterer Fall nicht ausgeschlossen

Im Fall rund um manipulierte Babynahrung der Marke HiPP sind nun neue Details bekannt geworden.

von Anja Mandler
2 Minuten Lesezeit(257 Wörter)
Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Das Landeskriminalamt Burgenland ermittelt seit Donnerstag, den 16. April 2026 in einem Fall von manipulierter Babynahrung, die in einem SPAR-Supermarkt in Eisenstadt deponiert worden war. Diese Information erging im Wege des Bundeskriminalamts. Die nachfolgenden Ermittlungen werden in enger Kooperation sowohl mit den Polizeibehörden in Deutschland, der Slowakei und Tschechien sowie den betroffenen Unternehmen Spar und Hipp durchgeführt. Mehr dazu liest du hier: Rückruf bei SPAR: HiPP ruft gesamtes Babykost-Sortiment zurück.

Rattengift in Hipp-Babynahrung bestätigt, weiterer Fall nicht ausgeschlossen

Aufgrund der medialen Berichterstattung ging am 18. April 2026 die Meldung über den Fund eines verdächtigen Glases Babynahrung bei der Polizei ein. Das Glas wurde sichergestellt und toxikologisch sowie kriminaltechnisch durch einen Sachverständigen untersucht. Die Untersuchungen bestätigten den Verdacht, dass dieser Nahrung Rattengift beigemischt war. „Aufgrund der bisherigen Ermittlungen kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich ein noch zweites kontaminiertes Glas im Umlauf befindet“, teilt die Polizei mit.

Weitere Maßnahmen: Krankenhäuser, Kindergärten und Co. kontaktiert

Zusätzlich zu der medialen Verlautbarung wurden weitere Maßnahmen ergriffen, um die Bevölkerung zu sensibilisieren. Dazu wurden im gesamten Bundesland Burgenland sämtliche Krankenhäuser, Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie Kindergärten bzw.- Krippen kontaktiert und die Gemeinden des Bundeslandes mit einem Schreiben der Polizei über potentielle Risiken informiert. Unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Eisenstadt laufen die Ermittlungen des Landeskriminalamtes Burgenland wegen des Verdachts der vorsätzlichen Gemeingefährdung auf Hochtouren. „Es können keine Ermittlungsschritte aus kriminaltaktischen Gründen bekannt gegeben werden“, teilen die Beamten abschließend mit.

Appell der Polizei

  • Sollten Sie HiPP-Babynahrung mit verdächtigen Merkmalen besitzen (weißer Aufkleber mit rotem Kreis am Glasboden, bereits geöffneter oder beschädigter Deckel, fehlendes „Knack-Geräusch“ beim ersten Öffnen, ungewöhnlicher oder verdorbener Geruch), öffnen Sie diese nicht und kontaktieren sie die Polizei
  • Lagern Sie das Produkt separat von Lebensmitteln und waschen Sie Ihre Hände gründlich mit Seife (mindestens 30 Sekunden), bevor Sie weitere Kontakte mit anderen Personen, insbesondere Kindern, haben
Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 20.04.2026 um 19:12 Uhr aktualisiert
Du hast einen #Fehler gefunden? Jetzt melden.
Artikel zum Thema:
Mehr Interessantes