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/ ©Fotomontage: Canva
Foto in Beitrag von 5min.at zeigt zwei Pensionisten vor einem Hintergrund voll Geld.
Österreichs Pensionisten müssen ebenfalls einen Beitrag zum Doppelbudget 2027/2028 leisten.

Jetzt fix: Auch Österreichs Pensionisten müssen wieder blechen

Die ersten Details zum Doppelbudget für die Jahre 2027 und 2028 sind da. Und dabei wird auch wieder bei Österreichs Pensionisten gespart. Was schon bekannt ist, erfahrt ihr hier bei uns.

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
3 Minuten Lesezeit(601 Wörter)
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Es sind mehrere Milliarden Euro, die die Regierung in den kommenden beiden Jahren einsparen möchte. Dabei sind neben Sparmaßnahmen auch Investitionen geplant. So sollen etwa die Lohnnebenkosten sinken, finanziert soll das teils quasi von den Unternehmen selbst werden. Und zwar über eine Kombination aus strukturellen Anpassungen und über steuerliche Maßnahmen, wie etwa einer höheren Körperschaftssteuer, der weiterhin erhöhten Bankenabgabe und einer Anhebung der Immobilienertragssteuer. Alles zum Sparpaket könnt ihr auch hier nachlesen: Lohnnebenkosten sinken: Regierung beschließt 5-Milliarden-Doppelbudget.

Die nächsten Schritte bei den Budgetverhandlungen

In einer Pressekonferenz am späten Montagabend, 27. April 2026, haben die Spitzen der Dreierkoalition und der Finanzminister dann die Einigung über die Eckpfeiler des Doppelbudgets verkündet. Gleichzeitig hat man auch erklärt, dass es sich dabei nur um einen Zwischenschritt handeln würde, der in den Verhandlungen mit den Ministerien noch umgesetzt werden soll. „Das wird noch einmal herausfordernd“, weiß Finanzminister Markus Marterbauer etwa.

Bild auf 5min.at zeigt eine Sitzung des Nationalrates.
© Parlamentsdirektion/ Thomas Topf
Die kommenden Verhandlungen mit den Ministerien würden laut Finanzminister Markus Marterbauer noch „herausfordernd“.

Die Diskussionen um Österreichs Pensionisten

Gespart wird übrigens auch wieder bei Österreichs Pensionisten. Die Berichterstattung hierzulande war in den vergangenen Wochen in diesem Punkt ja von zahlreichen Zu- und Gegenrufen geprägt. Die eine Seite überschlug sich regelrecht mit Vorschlägen, wie man bei den Pensionen sparen kann, die andere Seite war gänzlich konträrer Meinung und meinte, dass bei Österreichs Ältesten schon genug gespart worden sei. Alles dazu etwa auch hier: Budgetverhandlungen: „Pensionisten sind nicht der Bankomat der Nation“. Was die 5 Minuten-Leser von den Sparfantasien von unterschiedlichsten Seiten vor wenigen Tagen noch gehalten haben, könnt ihr hier nachlesen: Später in Pension? „Wollte schon immer mit Rollator zur Arbeit“.

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„Moderate Anpassungen“ bei Valorisierung der Pensionen

Tatsächlich werden Österreichs Älteste auch beim kommenden Sparpaket nicht gänzlich ohne Maßnahmen davonkommen. So spricht Bundeskanzler Christian Stocker in der Pressekonferenz etwa von „moderaten Anpassungen etwa bei der Valorisierung bei den Pensionen„. Außenministerin und NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger meint, dass auch Pensionisten einen „solidarischen Beitrag zu diesem zukünftigen Budget“ leisten müssten.

Foto in Beitrag von 5min.at zeigt die Parteispitzen und Finanzminister Markus Marterbauer bei der Verkündung der Eckpfeiler des Doppelbudgets.
©Bundeskanzleramt Livestream
Die drei Parteispitzen der Regierungsparteien und Finanzminister Markus Marterbauer (rechts) haben Montagabend die Eckpfeiler des Doppelbudgets vorgestellt.

Was bei Pensionserhöhungen nun geschehen soll

Wie dieser aussehen wird, erklärt Marterbauer dann schon etwas genauer. Die Maßnahmen würden für das Jahr 2027 und 2028 einen Abschluss von „ungefähr einen Viertel Prozent unter der Inflationsrate“ bedeuten. Gleichzeitig würde man die Pensionen dennoch insgesamt um 2,4 Milliarden Euro erhöhen und so die Kaufkraft sichern, meint der Finanzminister. Er nennt dann auch noch Zahlen, wie hoch die Einsparungen in diesem Bereich in etwa sein sollen. Diese liegen 2027 bei 280, im Jahr 2028 dann bei 270 Millionen Euro. Zum Vergleich: Die geringere Pensionsanpassung für das Jahr 2026 hat in etwa 350 Millionen Euro gebracht. Alles dazu hier: Pensionserhöhung 2026: Neue Tabelle zeigt, wie viel mehr du bekommst. Ob ein gestaffeltes Modell, wie für das Jahr 2026 geplant ist oder ob bei allen Erhöhungen etwas nach unten „geschraubt“ wird, ist aktuell noch unklar. Ein konkretes Modell soll gemeinsam mit den Pensionistenvertretern entwickelt werden, so Marterbauer.

Pensionisten mussten schon im Vorjahr blechen

Bereits im Vorjahr haben Österreichs Pensionisten für das Budget blechen müssen. So wurden etwa die Krankenversicherungs-Beiträge von 5,1 auf sechs Prozent angehoben – eine Kürzung der Netto-Pensionen von teils mehreren hundert Euro im Jahr. Alles dazu auch hier: Am 1. Juli: Pensionen werden ausgezahlt, weniger Geld kommt aufs Konto. Gleichzeitig wurden allerdings auch einige weitere Maßnahmen gesetzt, die teils auch entlastend wirken sollen. Was die Regierung im Vorjahr und mit dem Start ins neue Jahr alles in diesem Bereich umgesetzt hat, könnt ihr hier auf 5min.at nachlesen: Später in Pension, mehr Geld: Was sich 2026 in Österreich ändert.

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