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/ ©Valentin Brauneis
Ein Bild auf 5min.at zeigt Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner.
Die neue Maßnahme bringt dringend benötigte Entlastung für Frauen. Für Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ) ein Meilenstein.

Meilenstein: 35 Millionen Euro jährlich für Alleinerziehende

35 Millionen Euro jährlich für die ökonomische Unabhängigkeit von Frauen und Kindern. Diesen Unterstützungsfonds kündigt Sozialministerin Korinna Schumann (SPÖ) am Samstag an.

von Julia Resl Das Foto auf 5 Minuten zeigt die Redakteurin Julia Resl.
2 Minuten Lesezeit(287 Wörter)
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Als „einen großen Meilenstein für Frauen und ihre ökonomische Unabhängigkeit“ bezeichnet Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ) den heute im Mittagsjournal von Sozialministerin Korinna Schumann angekündigten Unterstützungsfonds für Alleinerziehende. Mit 35 Millionen Euro jährlich werden ab diesem Jahr Alleinerziehende – meist Frauen – und ihre Kinder unterstützt, wenn Unterhaltszahlungen des Partners ausbleiben.

Finanzielle Unabhängigkeit ist die Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben

Für die Frauenministerin ist klar: „Gleichstellung entscheidet sich auch am Konto. Wer für Kinder sorgt, darf nicht in Armut gedrängt werden, nur weil andere ihrer Verantwortung nicht nachkommen. Die Bundesregierung setzt mit dem Unterstützungsfonds eine jahrelange, frauenpolitische Forderung um, die viele Betroffene massiv entlastet und zeigt damit: Wir stehen an der Seite der Frauen.“

ÖGB-Frauen: Wichtiger und notwendiger Schritt

Die ÖGB Frauen begrüßen die geplante Einführung eines neuen Unterstützungsfonds für Alleinerziehende als wichtigen und notwendigen Schritt zur Entlastung von Frauen in schwierigen Lebenssituationen. „Alleinerzieherinnen stehen oft unter enormen Druck, gerade ausbleibende Unterhaltszahlungen stellen für viele eine massive finanzielle und psychische Belastung dar. Dieser Fonds ist ein konkreter Beitrag, um finanzielle Not abzufedern und neue Perspektiven zu ermöglichen“, sagt Christa Hörmann, Bundesfrauenvorsitzende des ÖGB.

Gerade für Frauen wichtig, die von Gewalt betroffen sind

Gerade auch für Frauen, die von Gewalt betroffen sind, ist diese Maßnahmen besonders wichtig. Für viele Betroffene ist es enorm schwierig, aus gewaltbelasteten Beziehungen auszubrechen – oft fehlt einfach das Geld für einen Neuanfang. „Ohne finanzielle Mittel bleibt vielen Frauen der Ausweg verwehrt. Einmalzahlungen als Starthilfe können den Unterschied machen, um sich in Sicherheit zu bringen und ein selbstbestimmtes Leben zu beginnen“, so die Gewerkschafterin.

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