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Das Bild auf www.5min.at zeigt einen Mann mit einem Hund.
Intensive Hitze kann für Hunde lebensgefährlich werden. Tierschutz macht auf Gefahr aufmerksam.

Gefahr für Hunde: Hitze im Auto kann zum Tod führen

Ein Apell geht an alle Tierfreunde. Die Sommertage kommen immer Näher, die Temperaturen werden höher. Das birgt auch eine Gefahr für unsere Vierbeinerfreunde. Wiener Tierschutz macht auf die Gefahren aufmerksam:

von Fabio Pleschiutschnig Das Foto auf www.5min.at zeigt die Mitarbeiterin Fabio Platschiutschnig von 5min.at
2 Minuten Lesezeit(401 Wörter)
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„Die Gefahr für Hunde, die im Frühling im Auto zurückgelassen werden, ist jedoch genauso groß wie in Sommer. Bereits ab einer Außentemperatur von 20 Grad Celsius kann das Auto zur tödlichen Falle für Hunde werden“, so die Wiener Tierschutzombudsfrau Eva Persy. Die Gefahr darf nicht unterschätzt werden.

Intensive Hitze könnte zum Tod führen

Schon bei 24 Grad kann ein in der Sonne geparktes Auto innerhalb von 20 Minuten eine Innentemperatur von 48 Grad erreichen. Für Hunde führt dies in kurzer Zeit zu einem lebensbedrohlichen Zustand oder sogar zum Tod! Studien zeigen, dass etwa die Hälfte aller Hitzschlag-Patienten trotz intensiver tierärztlicher Betreuung nicht gerettet werden können. Der Tod aufgrund eines Hitzschlags kann auch bis zu 48 Stunden nach dem Vorfall eintreten. Selbst wenn ein Hund lebend aus einem überhitzten Auto befreit werden kann, gibt es somit keinerlei Garantie, dass er tatsächlich überlebt.

Auch Garagen sind nicht sicher

Im Jahr 2025 wurden in Wien 13 Anzeigen wegen im Auto zurückgelassener Hunde verzeichnet. Die Dunkelziffer dürfte deutlich höher liegen. Auch Parkgaragen bieten keinen sicheren Hitzeschutz! „Viele Menschen glauben fälschlicherweise, dort sei es immer kühler. Doch wir kennen Fälle, in denen die Temperaturen auch in Tiefgaragen lebensbedrohlich waren“, so Persy.

Was tun, wenn man ein zurückgelassenes Tier vorfindet?

Wenn man einen Hund, zurückgelassen im Auto, vorfindet, dieser stark hechelt, apathisch daliegt oder kaum auf Klopfen und Bewegungen an der Scheibe reagiert, sollte umgehend die Polizei unter Angabe des Kennzeichen und des Standorts alarmiert werden. Nachdem das Tier aus dem Auto befreit wurde, ist es wichtig, es in den Schatten zu bringen, mit Trinkwasser zu versorgen und die nächste Tierarztpraxis aufzusuchen. Wenn der Hund jedoch ansprechbar ist, sollte, wenn möglich, der Lenker des Fahrzeugs aufgesucht werden. Wenn sich der Zustand jedoch verschlechtert, sind wieder die oben genannten Maßnahmen durchzuführen.

Strafrechtliche Konsequenzen

Die rechtlichen Konsequenzen für das Zurücklassen eines Tieres im heißen Auto sind schwerwiegend. Neben einer Geldstrafe von bis zu 7.500 Euro – im Wiederholungsfall bis zu 15.000 Euro – droht eine Anzeige nach dem Strafgesetzbuch (§ 222 StGB). „Es handelt sich um ein besonders grausames Leid, das sich ganz leicht vermeiden lässt. Retten Sie Leben – lassen Sie Ihren Hund niemals in einem Auto zurück, das sich aufheizen kann.“, appelliert Tierschutzombudsfrau Eva Persy abschließend.

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