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Auf dem Foto von wwww.5min.at sieht man eine Gasflasche und Grillen.
Gerade zum Start der Grill- und Campingsaison lässt diese vorsorgliche Produktwarnung des österreichischen Flüssiggasanbieters FLAGA aufhorchen.

Produktrückruf: Vorsicht, dieses Produkt könnte bei Hitze explodieren

Bestimmte Flüssiggasflaschen der Firma FLAGA könnten leicht überfüllt sein. Besonders in der Steiermark sind viele Haushalte betroffen. Der Hersteller reagiert jetzt und gibt klare Anweisungen.

von Leema Mohsenzada-Slaje Auf dem Foto auf www.5min.at sieht man Leema Mohsenzada-Slaje.
2 Minuten Lesezeit(477 Wörter)
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Gerade zum Start der Grill- und Campingsaison lässt diese vorsorgliche Produktwarnung des österreichischen Flüssiggasanbieters FLAGA aufhorchen. Hintergrund sind mögliche Unregelmäßigkeiten bei der Befüllung von Gasflaschen, die in den vergangenen Monaten verkauft wurden. Auch wenn keine akute Gefahr besteht, ruft das Unternehmen nun zur Vorsicht auf, insbesondere in der Steiermark.

Welche Flaschen betroffen sind

Betroffen sind 5-kg- und 11-kg-Stahlflaschen der Marke FLAGA sowie sogenannte graue Euroflaschen, die zwischen Anfang Jänner und Anfang Mai 2026 gekauft wurden. Neben der Steiermark betrifft die Warnung auch Kärnten, Osttirol, den Salzburger Lungau und das Südburgenland.

Was genau passiert ist

Bei internen Kontrollen konnte nicht ausgeschlossen werden, dass einzelne Flaschen eine leicht erhöhte Füllmenge aufweisen. Dabei handelt es sich um minimale Abweichungen, die im Alltag meist keine unmittelbaren Auswirkungen haben. Problematisch kann es jedoch werden, wenn eine solche Flasche über längere Zeit starker Hitze ausgesetzt ist. In diesem Fall reagiert das eingebaute Sicherheitsventil, es öffnet sich und lässt eine kleine Menge Gas kontrolliert entweichen. Genau das ist technisch vorgesehen und dient dem Schutz. Dennoch kann es in ungünstigen Situationen, etwa in geschlossenen Räumen, dazu kommen, dass sich Gas ansammelt. FLAGA betont dazu klar: „Das Sicherheitsventil funktioniert bestimmungsgemäß und verhindert eine gefährliche Druckentwicklung.“ Trotzdem wolle man jedes Risiko ausschließen.

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Warum der Hersteller jetzt reagiert

Obwohl laut Unternehmensangaben nur etwa 0,4 Prozent der Flaschen betroffen sein könnten, wurde die Entscheidung getroffen, eine breite Sicherheitsinformation auszugeben. Der Grund liegt auf der Hand: Gasprodukte erfordern besondere Vorsicht, selbst kleinste Unsicherheiten werden ernst genommen. „Sicherheit hat für uns oberste Priorität. Wir überlassen hier nichts dem Zufall“, erklärt das Unternehmen. Diese klare Linie zeigt, wie sensibel der Umgang mit Flüssiggas ist und wie frühzeitig reagiert wird, bevor überhaupt etwas passieren kann.

Wer wirklich betroffen ist

Nicht jede Flasche stellt ein Risiko dar. Entscheidend ist, ob sie bereits verwendet wurde. Flaschen, die schon länger als etwa eine halbe Stunde im Einsatz waren, gelten als unbedenklich. In diesen Fällen hat sich eine mögliche Überfüllung bereits ausgeglichen. Anders sieht es bei neuen oder kaum genutzten Flaschen aus. Hier empfiehlt der Hersteller, besonders aufmerksam zu sein und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu treffen.

So sollten Betroffene jetzt handeln

Wer eine betroffene Gasflasche besitzt, sollte sie vorsorglich vom Gerät trennen und das Ventil schließen. Wichtig ist vor allem die Lagerung: Die Flasche sollte aufrecht, im Freien und an einem gut belüfteten Ort stehen, idealerweise im Schatten. Sollte Gasgeruch wahrgenommen werden, ist rasches Handeln entscheidend. Fenster und Türen sollten sofort geöffnet werden, um für ausreichend Durchlüftung zu sorgen. Gleichzeitig bietet FLAGA eine unkomplizierte Lösung an: Betroffene Kunden können ihre Flasche kostenlos austauschen lassen. Über die Service-Hotline unter 050-710 wird der weitere Ablauf organisiert.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 06.05.2026 um 06:43 Uhr aktualisiert
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