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/ ©Sarah Schorer/Pexels
Symbolfoto auf 5min.at zeigt einen Pool
Der Verbrauch hat sich in manchen Orten zuletzt massiv erhöht. Ein Grund dafür sind private Poolbefüllungen und intensive Gartenbewässerung.

Wegen Pools: Wasserverbrauch explodiert, Gemeinden schlagen Alarm

Volle Pools, trockene Böden: Während vielerorts Wasser für Garten und Abkühlung verbraucht wird, geraten Gemeinden zunehmend unter Druck. Der steigende Verbrauch trifft auf sinkende Reserven.

von Leema Mohsenzada-Slaje Auf dem Foto auf www.5min.at sieht man Leema Mohsenzada-Slaje.
2 Minuten Lesezeit(429 Wörter)
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Die Situation spitzt sich weiter zu. Wochen ohne nennenswerten Regen haben die Böden ausgetrocknet, Bäche führen immer weniger Wasser, und die Grundwasserreserven sinken spürbar, 5 Minuten hat berichtet. Gleichzeitig steigt der Verbrauch in vielen Gemeinden deutlich an, ein gefährlicher Mix, der zunehmend Sorgen bereitet.

Verbrauch steigt, Reserven sinken

Während die Natur unter der Trockenheit leidet, wächst der Druck auf die Wasserversorgung. Besonders auffällig: Der Verbrauch hat sich in manchen Orten zuletzt massiv erhöht. Ein Grund dafür sind private Poolbefüllungen und intensive Gartenbewässerung. Die aktuelle Entwicklung zeigt ein klares Bild: Weniger Wasser im System trifft auf mehr Nachfrage. Genau diese Kombination bringt viele Versorger an ihre Grenzen. Vor allem in den warmen Monaten stehen vor allem zwei Bedürfnisse gegenüber: Zum einen eben die gerade eröffnete Poolsaison und zum anderen die Reserven, die im Ernstfall lebenswichtig sind, wie unter anderem für Waldbrände, die viele Regionen Österreichs betreffen.

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Grundwasser auf kritischem Niveau

Die Lage unter der Oberfläche ist besonders angespannt. Messstellen zeigen vielerorts deutlich niedrigere Werte als üblich. Experten sprechen bereits von einem außergewöhnlich niedrigen Niveau. Das Problem: Selbst wenn kurzfristig Regen fällt, erreicht dieser oft nicht das Grundwasser. Vor allem starke, kurze Schauer fließen oberflächlich ab, ohne die Reserven nachhaltig zu füllen. Lediglich eine längere Phase mit gleichmäßigem Regen könnte für Entspannung sorgen.

Landwirtschaft unter Druck

Die Folgen sind längst sichtbar. Felder trocknen aus, Pflanzen wachsen schlechter, Erträge sinken. Besonders kritisch ist die Lage für Getreide und Futterpflanzen. Erste Ernten fallen deutlich geringer aus als erwartet. Weizen seien laut Medienberichten bereits im Krisenmodus.  Auch Viehbetriebe geraten zunehmend unter Druck, weil weniger Futter zur Verfügung steht.

Warum Pools jetzt zum Problem werden

Während die Natur unter der Dürre leidet, steigt gleichzeitig der Wasserverbrauch im privaten Bereich. Vor allem Pools und Gartenbewässerung treiben den Bedarf in die Höhe. Was für viele nach Komfort klingt, kann in dieser Situation zum Problem werden. Denn jede zusätzliche Entnahme belastet das ohnehin knappe System weiter. Deshalb appellieren Gemeinden inzwischen direkt an die Bevölkerung, bewusst mit Wasser umzugehen und unnötigen Verbrauch zu vermeiden. Neben dem Apell in steirischen Bezirken reicht sich jetzt auch Oberösterreich an. In Aschach a.d. Stey ruft Ralf Rosenegger, Bürgermeister, dazu auf Rasensprengen und unnötigen Wasserverbrauch zu verzichten, denn auch rund um den Steyrerfluss ist der Grundwasserstand stark gesunken, während der Wasserverbrauch sich verdoppelte.

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