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/ ©Montage: Canva
Das Bild zeigt einen Mann im Anzug neben einem Rückläufigen roten Kurs
Fast jede dritte Unternehmen im DACH-Raum kämpft mit Umsatzeinbußen.

Globale Krisen: Fast jedes dritte Unternehmen kämpft mit Umsatzeinbußen

Fast jedes dritte Familienunternehmen im DACH-Raum musste 2025 Umsatzeinbußen verkraften. Auch in den kommenden zwei Jahren rechnen nur knapp 60 Prozent mit einem Wachstum.

von Fabio Pleschiutschnig Das Foto auf www.5min.at zeigt die Mitarbeiterin Fabio Platschiutschnig von 5min.at
1 Minute Lesezeit(239 Wörter)
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Die österreichische Wirtschaft ist stark von Familienunternehmen geprägt. 198.800 Betriebe beschäftigen knapp 2,2 Millionen Menschen und erwirtschaften Umsätze von rund 570 Milliarden Euro. Doch immer mehr Unternehmen stehen aufgrund globaler Krisen und technologischer Umbrüche vor großen Herausforderungen. Die 12. Global Family Business Survey von PwC zeigt jedoch, dass viele Unternehmen im technologischen Fortschritt enormes Umsatzwachstum sehen. Für die aktuelle Studie wurden 1.325 Familienunternehmen aus 62 Ländern befragt, darunter 150 aus dem DACH-Raum.

Die großen Herausforderungen

Die Bilanzen der deutschsprachigen Familienunternehmen zeigen ein gemischtes Bild. Fast jedes dritte Unternehmen musste 2025 Umsatzeinbußen verkraften, doppelt so viele wie im globalen Durchschnitt. Gleichzeitig geben 41 Prozent ein Umsatzwachstum an. Knapp 60 Prozent rechnen mit einem Wachstum. Als größte Herausforderung im letzten Jahr wurden der immense Wettbewerbsdruck, die Talententwicklung und eine hohe Regulierung genannt. Auch zukünftig bleibt der Fachkräftemangel für 61 Prozent der deutschsprachigen Familienunternehmen ein großes Problem.

Die Unternehmen öffnen sich

Die Studie zeigt, dass sich das Verständnis von Beständigkeit wandelt. Erfolgreiche Unternehmen setzen auf gezielte Öffnung für externes Know-how. So planen 39 Prozent der Befragten aus dem DACH-Raum die Geschäftsführung um externe Experten zu erweitern. Ebenso wichtig ist ein vorausschauender Nachfolgeplan. Während 53 Prozent am Zeitplan festhalten, haben 34 Prozent der Unternehmen keinen klaren Nachfolgeplan. Gleichzeitig gibt fast die Hälfte an, dass immer weniger der jungen Generation bereit ist, den Chefsessel zu übernehmen.

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