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/ ©Haus des Meeres
Das Bild auf 5min.at zeigt ein Chamäleon auf einer Pflanze
Das Forschungsteam des Haus des Meeres konnte seine Forschungsreise erfolgreich beenden.

Unbekannte Arten entdeckt: Forschungen des Haus des Meeres erfolgreich

Das Haus des Meeres konnte einen außergewöhnlichen Forschungserfolg verzeichnen. Anfang März reiste das Team in ein unerforschtes Waldgebiet in Madagaskar. Gleich mehrere unbekannte Tierarten konnte dabei entdeckt werden.

von Fabio Pleschiutschnig Das Foto auf www.5min.at zeigt die Mitarbeiterin Fabio Platschiutschnig von 5min.at
2 Minuten Lesezeit(261 Wörter)
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Das Team des Haus des Meeres suchte im Norden Madagaskars gezielt nach Fröschen, Geckos, Schlangen und Chamäleons. Gleich mehrere bislang unbekannte Arten konnten entdeckt werden. Für Direktor Jeff Schreiner ist die Expedition ein eindrucksvoller Beleg dafür, welchen wichtigen Beitrag moderne und wissenschaftlich geführte Zoos leisten. Laut ihm liefern die Ergebnisse einen umfassenden Eindruck dafür, wie viele Arten noch unerforscht sind und wie wichtig deren Schutz ist.

Das Bild auf 5min.at zeigt die Forschungsreise des Haus des Meeres in Madagaskar
©Haus des Meeres

Wichtiger Schritt für Artenschutz

Neben den Neuentdeckungen sammelte das Team wertvolle Daten für zukünftige Natur- und Artenschutzprojekte. „Der erste Schritt für effektiven Artenschutz ist das wissenschaftliche Erkennen und Benennen von neuen Arten und die Dokumentation ihrer Verbreitung und ihrer Lebensräume. Nur auf Basis verlässlicher Daten lassen sich Schutzmaßnahmen gezielt planen, priorisieren und umsetzen“, erklärte Timon Glaw, Mitarbeiter des Haus des Meeres. Die gewonnenen Daten werden unter anderem von der Weltnaturschutzunion IUCN zur Bewertung des Bedrohungsstatus einzelner Arten herangezogen und fließen in die Entwicklung konkreter Schutzmaßnahmen ein.

Artenvielfalt ist Gefährdet

Madagaskar zählt zu den artenreichsten Regionen der Erde. Aufgrund seiner isolierten Lage im Indischen Ozean ist ein Großteil der dort vorkommenden Arten indigen und kommt ausschließlich dort vor. Diese außergewöhnliche Biodiversität ist jedoch stark bedroht: Abholzung und Brandrodung haben in den vergangenen Jahrzehnten große Teile der Wälder zerstört. Viele Arten sind heute auf kleinste, oft isolierte Lebensräume beschränkt – teilweise auf Flächen, die kleiner sind als der Wiener Prater.

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