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/ ©GPA / Daniel Novotny
Bild auf 5min.at zeigt eine große Menschenmenge beim Streiken, im Fokus zwei Schilder.
Die KV-Verhandlungen im Elektrobereich laufen nach wie vor.

Konflikt um Löhne spitzt sich zu: „Es brodelt in den Betrieben“

Rund 500 Betriebsräte beschlossen bei einer Konferenz in Wien die weitere Vorgangsweise in den KV-Verhandlungen. Vor der nächsten Runde werden klare Forderungen an die Arbeitgeber gestellt.

von Stella Sabitzer Das Bild auf 5min.at zeigt die Online-Redakteurin Stella Sabitzer von 5 Minuten Österreich.
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Rund 500 Betriebsräte der Elektro- und Elektronikindustrie haben am Mittwoch bei einer Konferenz im Vienna Airport Conference & Innovation Center die weitere Vorgangsweise bei den Kollektivvertragsverhandlungen beschlossen. Vor der vierten Verhandlung am 18. Mai sollen in den Betrieben Betriebsversammlungen stattfinden, um über den aktuellen Stand zu informieren. Die Verärgerung über das 1-Prozent-Angebot der Arbeitgeber war dabei deutlich spürbar. Dieses liege „um 2,3 Prozent unter der relevanten Inflationsrate“, wie die Verhandlungsleiter Reinhold Binder (PRO-GE) und Eva Scherz (GPA) betonen. Der Beschluss zu Betriebsversammlungen von 11. bis 13. Mai sei einstimmig gefallen.

Das wird für die Elektro- und Elektronikindustrie gefordert

Die Gewerkschaften fordern eine Erhöhung der Einkommen um 3,5 Prozent rückwirkend mit 1. Mai. Das bisherige Angebot der Arbeitgeber sei eine „Mini-Erhöhung“ und „äußerst respektlos gegenüber den Beschäftigten“. Zudem heißt es: „Die Zustimmung, weitere gewerkschaftliche Maßnahmen zu setzen, wird von Stunde zu Stunde größer. Es brodelt in den Betrieben.“ Auch bei Zulagen und Arbeitsbedingungen gibt es Forderungen: höhere Schichtzulagen sowie Verbesserungen bei Pflegefreistellung und der 6. Urlaubswoche.

„Ordentliche Lohn- und Gehaltserhöhung sind gerechtfertigt“

Die Gewerkschaften verweisen auf eine grundsätzlich positive wirtschaftliche Entwicklung der Branche mit steigender Auslastung und Umsatz. „Ordentliche Lohn- und Gehaltserhöhung sind daher gerechtfertigt“, so Binder und Scherz. Der neue Kollektivvertrag sollte bereits seit 1. Mai gelten.

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