Hagel-Unwetter hat in Oberösterreich Millionenschäden verursacht
Das Hagel-Unwetter, das am späten Mittwochnachmittag und am Abend, 6. Mai 2026, durch Oberösterreich gezogen ist, hat erhebliche Schäden in der Landwirtschaft verursacht, wie die Österreichische Hagelversicherung (ÖHV) berichtet.
Starke Gewitter sind am Mittwoch, 6. Mai 2026, durch Oberösterreich gezogen, besonders stark betroffen war der Bezirk Ried im Innkreis. Dort hat es Hagel von bis zu drei Zentimetern gegeben. Begleitet war dieses Ereignis von Starkregen, Abschwemmungen und Verschlämmungen, heißt es nun seitens der Österreichischen Hagelversicherung (ÖHV).
„Unwetter zeigen einmal mehr, dass…“
In der Landwirtschaft hat der Hagel einen Schaden von rund 1,5 Millionen Euro angerichtet. Betroffen sind vor allem Wintergetreide, Raps sowie Grünland. „Die Sachverständigen der Österreichischen Hagelversicherung sind bereits im Einsatz, um die Schäden rasch zu finalisieren. Nun hat rasche Hilfe oberste Priorität. Die aktuellen Unwetter zeigen einmal mehr, dass mit zunehmender Hitze auch die Gefahr von Wetterextremen steigt“, so der zuständige Landesdirektor in Oberösterreich, Wolfgang Winkler.
Hast du das Gefühl, dass Starkregen und Unwetter zunehmen?
Gewitter bringt über 8.300 Blitze in Oberösterreich
Und das Gewitter hatte nicht nur Hagel im Gepäck sondern eben auch Starkregen und zahlreiche Blitze. So hat die Österreichische Unwetterzentrale etwa von über 8.300 Entladungen im Bundesland berichtet, gleichzeitig hat es etwa bei der Messstation in Ranshofen (Gemeinde und Bezirk Braunau) binnen kurzer Zeit über 27 Liter pro Quadratmeter geregnet, in Ried im Innkreis waren es 17 Liter. Auch der Wind hat nicht Halt vor Oberösterreich gemacht. Jeweils im Bezirk Vöcklabruck wurden laut der Experten die stärksten Böen gemessen. In Wolfsegg waren es 83, in Vöcklabruck selbst 76 km/h.
Gewitter in Oberösterreich „war heftig“
Auch einige Facebook-Nutzer aus der Region haben sich zum starken Gewitter in einer Gruppe geäußert. „War heftig“, meint etwa ein Mann aus Burgkirchen (Bezirk Braunau). Ein weiterer Facebook-Nutzer weiß: „Zum Glück ist nichts passiert trotz zahlreicher Naheinschläge.“ Und bei einem weitere Oberösterreicher ist das Wasser bereits „ein bisschen“ im Keller gestanden. Und auch bei manchen Bushaltestellen oder Parkplätzen war das der Fall.