Hohe Lebenserhaltungskosten: So viel sparen die Österreicher im Alltag
Die Lebenserhaltungskosten werden immer höher. Aus diesem Grund beginnen immer mehr Menschen damit, ihre Ausgaben zu reduzieren und in allen Lebensbereichen zu sparen. Das hat eine Umfrage von ImmoScout24 gezeigt.
Für die Umfrage hat die Innofact AG im April 2026 für ImmoScout24 rund 535 Österreicher von 18 bis 65 Jahren repräsentativ für die österreichische Bevölkerung befragt. Die steigenden Wohnkosten der vergangenen Jahre haben das Ausgabeverhalten der Menschen spürbar verändert. Eine klare Mehrheit reagiert mit Einschränkungen in verschiedenen Lebensbereichen, um Miete, Energie oder Kreditraten stemmen zu können. Laut der Umfrage müssen lediglich 16 Prozent ihre Ausgaben nicht zurückschrauben.
In allen Lebensbereichen wird gespart
Vor allem für Essen gehen oder Ausgehen schränken die Menschen ihre Ausgaben ein. 56 Prozent der Befragten geben an, hier zu verzichten. Auch bei Kleidung und anderen Konsumgütern wird gespart. 43 Prozent reduzieren auch hier ihre Ausgaben. 39 Prozent der Befragten verzichten selbst auf Urlaub. Auch im Alltag passen viele Menschen ihre Ausgaben an. So wird auch bei Freizeitaktivitäten und Hobbys sowie bei Lebensmittel gespart.
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Unterschiede in Lebenssituation und Alter
Die Umfrage zeigt auch, dass insbesondere Menschen, die zur Miete wohnen, deutlich häufiger dazu gezwungen sind, ihre Ausgaben zu reduzieren. Auch zwischen verschiedenen Altersgruppen zeigen sich Unterschiede. Besonders betroffen sind Personen im Alter zwischen 30 und 39 Jahren. In dieser Gruppe reduzieren mit 66 Prozent deutlich mehr ihre Ausgaben für Essen gehen oder Ausgehen als in anderen Altersgruppen.
Gesundheit bleibt an erster Stelle
Trotz der hohen Belastung durch Wohnkosten gibt es einen Bereich in dem kaum gespart wird. Nur 10 Prozent der Befragten geben an, ihre Ausgaben bei Gesundheit oder medizinischer Versorgung zu reduzieren. Für die meisten Österreicher bleibt Gesundheit trotz der hohen Kosten also ein wichtiges Grundbedürfnis.