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/ ©Montage: Canva & 5 Minuten
Eine Bildmontage auf 5min.at zeigt einen Polizisten und eine Apothekerin, die ein Medikament in den Händen hält.
Durch Internationale Polizeikooperation konnte auch in Österreich ein Netzwerk im Arzneimittelhandel zerschlagen werden.

Lebensgefährliche Medikamente: Interpol kämpft gegen illegalen Handel

Nach einer Schwerpunktaktion unter der Leitung von Interpol konnte ein globaler Schlag gegen ein kriminelles Netzwerk im Arzneimittelhandel gesetzt werden.

von Fabio Pleschiutschnig Das Foto auf www.5min.at zeigt die Mitarbeiterin Fabio Platschiutschnig von 5min.at
1 Minute Lesezeit(238 Wörter)
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Im Rahmen der Operation Pangea XVIII wurden in rund 90 Ländern, darunter auch Österreich, mehr als 6,4 Millionen Dosen nicht zugelassener oder gefälschter Medikamente im Wert von rund 15,5 Millionen US-Dollar sichergestellt.

„Kann im Extremfall das Leben kosten“

Bei den sichergestellten Medikamenten handelte es sich insbesondere um vermeintliche Potenzmittel, Beruhigungs- und Schmerzmittel, Antibiotika sowie Lifestyle- und Abnehmprodukte, welche häufig über Onlineplattformen und sozialen Medien vertrieben werden. Doch genau vor solchen Produkten sollte man unbedingt die Finger lassen. „Wer Medikamente über dubiose Internetseiten oder soziale Netzwerke bezieht, setzt sich ernsthaften Risiken aus. Was wie ein günstiges Angebot erscheint, kann im Extremfall das Leben kosten“, warnt Alexander Herzog, Generalsekretär der PHARMIG. Medikamente werden streng kontrolliert und zahlreichen Untersuchungen sowie Tests unterzogen, um für den Verkauf zugelassen zu werden. Nur so kann die Sicherheit dieser Produkte gewährleistet werden – wer nicht zugelassene oder gar gefälschte Arzneimittel kauft, begibt sich in Gefahr.

Auch in Österreich ein großes Problem

Alleine in Österreich wurden laut eines aktuellem Produktpiraterieberichts des Bundesministeriums für Finanzen (2025) zuletzt über 398.000 gefälschte oder illegale Medikamente beschlagnahmt. Diese Zahl verdeutlicht, dass Arzneimittelfälschungen kein fernes Problem sind, sondern auch den heimischen Markt betreffen und eine konkrete Gefahr für Patienten darstellen. „Die aktuellen Zahlen aus Österreich und die internationalen Ermittlungserfolge zeigen klar, dass der Kampf gegen den illegalen Arzneimittelhandel konsequent fortgesetzt werden muss“, so Herzog

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