Klarna-Kunden bekommen jetzt Rückerstattung – doch es ist eine Falle
Eine Rückerstattung wartet auf dich – die Freude ist natürlich groß, vor allem wenn der Betrag etwas höher ist. Und oft braucht es nur einen einzigen Klick, um an das Geld zu kommen. Doch genau hier kann die Falle zuschnappen.
Man checkt nichts ahnend seine Mails und sieht dann plötzlich eine Nachricht von Klarna mit dem Betreff: „Letzte Erinnerung – Ihre Rückerstattung wurde bestätigt“. Doch Vorsicht: In diesem Fall handelt es sich ganz klar um eine Nachricht von Betrügern. Denn Kriminelle nutzen das Auftreten bzw. den Namen von etablierten Unternehmen, um vertrauenswürdig zu wirken. Damit gelingt es ihnen noch eher, an die Daten und das Geld ihrer Opfer zu kommen.
Nutzt du Klarna?
Wie erkenne ich Nachrichten von Betrüger?
Doch wie erkennst du, dass es sich um Betrug handelt? Der erste Schritt ist der Blick auf die Absender-E-Mail-Adresse. Meistens handelt es sich dabei um Konten, die eigentlich gar nichts mit der offiziellen Mail-Adresse des Unternehmens zu tun haben. Oft ist es nicht auf den ersten Blick erkennbar, weil nur einzelne Buchstaben oder Punkte anders sind. Bei den Beispielen, die der 5 Minuten-Redaktion vorliegen, handelt es sich allerdings ganz offensichtlich um Fälschungen, da sowohl die Mail-Adressen als auch die Profilbilder Privatpersonen zeigen.
Rückerstattung von Klarna? Hier heißt es aufpassen
Besonders auffällig ist auch, dass die Nachricht dringend zum sofortigen Handeln aufruft. Denn wer nicht sofort reagiert, würde das Guthaben bald verlieren. Praktischerweise wird gleich eine Möglichkeit beigefügt, die es ermöglicht, die Erstattung in nur wenigen Sekunden zu beantragen. Genau diese Masche setzt die Opfer so sehr unter Druck, dass sie sofort auf beigefügte Links klicken, um ihr Geld ja nicht zu verlieren. Doch diese führen auf Webseiten weiter, die gar nichts mit Klarna zu tun haben. „Die Nachricht fordert sensible Daten wie Einmalpasswörter oder Zahlungsinformationen an“, warnt das Unternehmen.
So kannst du dich vor Betrug schützen
Wenn du eine E-Mail, SMS oder einen Anruf von jemandem erhalten hast, der sich als Klarna ausgibt, solltest du auf keinen Fall antworten, Anhänge herunterladen oder Links anklicken. Vor allem sollten keine persönlichen Daten wie Passwörter oder Kontodaten weitergegeben werden. Um dich und andere zu schützen, solltest du den Betrug online bei Klarna melden.
Ich habe eine gefälschte Nachricht von Klarna angeklickt, was kann ich jetzt tun?
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Kontaktiere sofort deine Bank oder den Kartenherausgeber.
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Sperre dein Konto.
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Melde dich in der App an und melde den Betrugsversuch.
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Erstatte Anzeige bei der Polizei.
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Ändere umgehend dein Passwort.
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Aktiviere die Zwei-Faktor-Authentifizierung.
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Sperre deine Karten in der Klarna App.
Häufig gestellte Fragen
Klarna ist ein Zahlungsdienstleister, der Sofortkredite anbietet um einzukaufen und später zu bezahlen. So hast du beispielsweise 30 Tage Zeit, um deine fällige Rechnung zu bezahlen.
Die Zinsen sind höher als bei einer herkömmlichen Bank. Wenn man den Überblick verliert, steigen die Schulden schnell an.
Gefälschte Mails wirken oft echt, aber ein genauer Blick auf die Absender-Adresse hilft. Häufig stammen sie nicht von Klarna, sondern von ähnlichen, aber leicht verfälschten Adressen. Auch ungewöhnliche Profilbilder oder private Konten sind ein Warnsignal.