Chemische Reaktion unterschätzt: Mann atmet giftige Dämpfe ein
Der Traum vom hauseigenen Pool endete für einen 31-Jährigen Deutschen im Bezirkskrankenhaus Kufstein in Tirol. Der Mann atmete giftige Gase ein, seine Frau setzte einen Notruf ab.
Der Mann mischte für den hauseigenen Pool in Kirchbichl (im Bezirk Kufstein) flüssiges Chlor und pH-Minus zusammen, um den erhöhten pH-Wert des Wassers zu verringern. Dabei wurde er wohl von der chemischen Reaktion des Gemisches überrascht. „Er atmete giftige Gase ein, die sich bei diesem Vorgang entwickelten hatten“, heißt es vonseiten der Beamten der Poliziinspektion Wörgl. Seine Frau setzte in der Folge einen Notruf ab.
Gefährliche Mischung entschärft
„Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war der 31-Jährige ansprechbar“, so die Polizei weiter. Er wurde vom Notarzt erstversorgt und mit der Rettung ins BKH Kufstein eingeliefert. Kräfte der Betriebsfeuerwehr Kundl sowie der Freiwilligen Feuerwehren Kirchbichl und Kastengstatt verdünnten die gefährliche Mischung in der Folge mit Wasser. Damit war die Gefahr gebannt.