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/ ©Fotomontage: Canva
Foto in Beitrag von 5min.at zeigt einen Pensionisten, einen Pensionsblock, einen Rechner, eine Brille und eine Geldtasche.
Die Gebühr für die e-Card muss im November 2026 auch von Österreichs Pensionisten bezahlt werden.

Im November: Neue Gebühr kostet zwei Millionen Pensionisten fast 27 Euro

Über die Pensionen wird in letzter Zeit des Öfteren geredet. Grund dafür sind Sparmaßnahmen, die auch für Österreichs Ältesten nicht Halt machen. Dazu kommt eine "neue" Gebühr, die im November fällig wird. Alles dazu hier bei uns.

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
2 Minuten Lesezeit(465 Wörter)
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Derzeit wird wieder fleißig über Sparmaßnahmen diskutiert und verhandelt, steht doch in einem Monat die Budgetrede von Finanzminister Markus Marterbauer an. Präsentiert soll dabei das Doppelbudget werden, die Eckpunkte sind bereits bekannt. Alles dazu hier: Lohnnebenkosten sinken: Regierung beschließt 5-Milliarden-Doppelbudget. Nun folgt noch die Ausarbeitung dieser Punkte. Darunter finden auch wieder Maßnahmen, die Österreichs Pensionisten betreffen. So sollen die Erhöhungen in den kommenden beiden Jahren insgesamt einen Viertelprozentpunkt unterhalb der Inflation liegen. Ob das durch eine Staffelung gelingt oder generell alle Pensionen betroffen sind, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Mehr dazu könnt ihr auch hier nachlesen: Jetzt fix: Auch Österreichs Pensionisten müssen wieder blechen.

Neue Gebühr für Pensionisten wird dieses Jahr schlagend

Schon im Vorjahr haben Österreichs Älteste in den sauren Apfel beißen müssen. Neben der Erhöhung der Krankenversicherungsbeiträge, die die Betroffenen teils hunderte Euro im Jahr kostet, wurde auch eine für sie neue Gebühr „eingeführt“, die dieses Jahr dann schlagend wird. Dabei handelt es sich um die e-Card-Gebühr, die von den Arbeitnehmern bereits bezahlt werden muss, Pensionisten waren bisher davon aber ausgenommen. Für das Jahr 2027 ist das – mit Ausnahme von Ausgleichszulagenbeziehern – nicht mehr so. Betroffen sind damit mehr als zwei Millionen Menschen hierzulande. Und da die Gebühr immer im Voraus bezahlt wird, ist sie eben noch dieses Jahr fällig. Dabei gilt bei Arbeitnehmern, dass deren Dienstnehmer das Geld bis 15. November einheben müssen. Wie sieht es zeitlich hier aber bei den Pensionisten aus?

Bist du schon in Pension?

Nein, ich stehe erst am Anfang meiner Karriereleiter.
Nein, ein paar Jährchen habe ich noch vor mir.
Ich bin in den nächsten Monaten pensionsberechtigt.
Seit kurzem.
Schon lange!

Wann wird die e-Card-Gebühr bei Österreichs Pensionisten abgezogen?

Während die meisten Arbeitnehmer mit dem November-Gehalt nämlich auch das Weihnachtsgeld ausbezahlt bekommen und somit von der e-Card-Gebühr meist nicht allzu viel spüren, kommt die doppelte Pension bereits im Oktober. Wir haben uns daher gefragt, ob dementsprechend bei Pensionisten die Gebühr auch schon im Oktober eingehoben wird. Dem wird aber voraussichtlich wohl nicht so sein, wie der Dachverband der Sozialversicherungsträger gegenüber 5 Minuten erklärt. Die e-Card-Gebühr werde, wie bei den Arbeitnehmern, im November 2026 für das Jahr 2027 eingehoben, so die Pressestelle in einer Stellungnahme. Auch die PVA spricht davon, dass die Gebühr „voraussichtlich bei der Pension für November 2026 abgezogen wird“, heißt es auf Nachfrage von 5 Minuten.

Wie viel „kostet“ die e-Card-Gebühr dieses Jahr?

Laut ÖGK macht das Service-Entgelt für die e-Card in diesem Jahr übrigens 26,85 Euro aus. Im Vorjahr wurde es erst außertourlich stark auf 25 Euro erhöht und damit fast verdoppelt im Vergleich zum Jahr davor (13,80 Euro). Dieses Jahr gilt dann wieder die ansonsten übliche Anpassung nach der Aufwertungszahl, weshalb die Gebühr „nur“ um knapp zwei Euro erhöht wird.

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