Endergebnis: Bulgarien gewinnt den Eurovision Song Contest 2026
Der Eurovision Song Contest ist endgültig geschlagen, das Voting ist gerade zu Ende gegangen, die Siegerperformance steht fest. Das Ergebnis des Song Contests in Wien findet ihr hier bei 5 Minuten.
Fast genau ein Jahr nach Eurovision Song Contest 2025 hat auch die Ausgabe 2026 stattgefunden. Den Wettbewerb im Vorjahr hat sensationell der Österreicher Johannes „JJ“ Pietsch gewonnen und so die diesjährige Ausgabe nach Österreich geholt. Lange waren mehrere Städte im Rennen um die prestigeträchtige Austragung, schließlich ist es dann aber Wien geworden. Und so platzte die Wiener Stadthalle beim Finale in Samstagnacht, am 16. Mai 2026, aus allen Nähten. Vor kurzem wurde auch das Voting beendet und die Punkte vergeben.
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Eurovision Song Contest 2026: 25 Final-Teilnehmer, ein Gewinner-Act
Und der diesjährige Eurovision Song Contest hatte alles, was das Herz begehrte. Die 25 am Finale teilnehmenden Länder haben jeweils alles gegeben und großartige Shows und Musik abgeliefert. Zur Halbzeit, also nach dem Jury-Voting, hatte dabei Bulgarien das Feld vor Australien und Dänemark angeführt. Doch am Ende konnte nur ein Act gewinnen, nur ein Land konnte siegreich die Stadthalle verlassen. Und das war Dara, die den Sieg mit ihrem Song „Bangaranga“ nach Bulgarien holte. Keine Chance auf den Sieg hatte übrigens Cosmó für Österreich. Er ist am 24. von 25 Plätzen gelandet und hat insgesamt sechs Punkte bekommen. Direkt vor Österreich war Deutschland mit zwölf Punkten, dahinter lag Großbritannien mit einem Punkt. In der folgenden Tabelle findet ihr das Endergebnis des 70. Eurovision Song Contests, der zum dritten Mal in Österreich stattgefunden hat.
| Land | Artist | Song | Punkte |
| 1. Bulgarien | Dara | Bangaranga | 516 |
| 2. Israel | Noam Bettan | Michelle | 343 |
| 3. Rumänien | Alexandra Căpitănescu | Choke Me | 296 |
| 4. Australien | Delta Goodrem | Eclipse | 287 |
| 5. Italien | Sal Da Vinci | Per sempre sì | 281 |
| 6. Finnland | Linda Lampenius x Pete Parkkonen | Liekinheitin | 279 |
| 7. Dänemark | Søren Torpegaard Lund | Før Vi Går Hjem | 243 |
| 8. Moldau | Sathoshi | Viva, Molova! | 226 |
| 9. Ukraine | Leléka | Ridnym | 221 |
| 10. Griechenland | Akylas | Ferto | 220 |
| 11. Frankreich | Monroe | Regarde! | 158 |
| 12. Polen | Alicja | Pray | 150 |
| 13. Albanien | Alis | Nân | 145 |
| 14. Norwegen | Jonas Lovv | Ya Ya Ya | 134 |
| 15. Kroatien | Lelek | Andromeda | 124 |
| 16. Tschechien | Daniel Žižka | Crossroads | 113 |
| 17. Serbien | Lavina | Kraj Mene | 90 |
| 18. Malta | Aidan | Bella | 89 |
| 19. Zypern | Antigoni | Jalla | 75 |
| 20. Schweden | Felicia | My System | 51 |
| 21. Belgien | Essyla | Dancing on the Ice | 36 |
| 22. Litauen | Lion Ceccah | Sólo Quiero Más | 22 |
| 23. Deutschland | Sarah Engels | Fire | 12 |
| 24. Österreich | Cosmó | Tanzschein | 6 |
| 25. Großbritannien | Look Mun No Computer | Eins, Zwei, Drei | 1 |
Viele Emotionen und einige Geschichten rund um den ESC 2026
Der Song Contest hat aber nicht nur beim Finale am Samstag viele Emotionen und Geschichten geboten. Viel gesprochen wurde vor allem über Israel. Nicht alle waren glücklich, dass das Land dieses Jahr mit dabei sein durfte. Ebenfalls mehrmals in den Medien war die schwedische Teilnehmerin Felicia. Sie hatte am Mittwoch erst ihre Stimme verloren, schaffte es dann trotzdem relativ locker ins Finale. Am Tag vor dem großen Finale dann der nächste Schock: Sie hatte in ihrer Garderobe einen Kreislaufkollaps und brach zusammen. Alles dazu auch hier: Erst Stimme weg, dann Zusammenbruch: Sorge um schwedischen ESC-Star.
Eurovision Song Contest als Hochsicherheitsevent in Wien
Allgemein war der Song Contest in Wien ein Hochsicherheitsevent. So war das Sicherheitskonzept etwa 400 Seiten lang, Taschen waren nicht gern gesehen beim Riesen-Event in der Stadthalle. Es galt „Flughafensicherheit“. Pro Tag waren dafür auch rund 500 Sicherheitskräfte beim Austragungsort. Doch das wirkte auch, ging der Eurovision Song Contest dieses Jahr doch ohne größere Schwierigkeiten und Probleme über die Bühne. Dass die Einsatzkräfte bestens vorbereitet waren, hat man in jedem Fall gesehen.