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/ ©Fotomontage: Canva
Foto in Beitrag von 5min.at zeigt zwei Pensionisten mit Zetteln in der Hand und Euroscheine im Hintergrund.
Die meisten Pensionisten in Österreich bekommen die Teuerung bei der Erhöhung 2027 nicht abgegolten.

Pensionserhöhung 2027: „Das ist keine Erhöhung, das ist eine Kürzung“

Zahlreiche Maßnahmen sollen dafür sorgen, dass auch im kommenden Jahr wieder Milliarden Euro eingespart werden. Belastet werden dafür auch die Pensionisten, die dafür recht wenig Verständnis haben, wie sich zeigt.

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
3 Minuten Lesezeit(617 Wörter)
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Das Doppelbudget für die Jahre 2027 und 2028 wird in wenigen Wochen von Finanzminister Markus Marterbauer vorgestellt. Bis dahin muss feststehen, wo überall genau gespart wird. Schon klar ist: Im kommenden Jahr wird die Pensionserhöhung für über zwei Millionen Betroffene unterhalb der zugrundeliegenden Inflation liegen. Die meisten bekommen dabei „nur“ ein Plus von 2,95 Prozent. Ausgenommen sind Ausgleichszulagenbezieher (plus 3,3 Prozent) und jene Menschen, die über der Höchstbeitragsgrundlage von 6.930 Euro brutto monatlich liegen. Für Letztere gibt es einen Fixbetrag von 204,44 Euro brutto pro Monat. Wie hoch deine Pension im kommenden Jahr wohl sein wird, erfährst du hier: Pensionserhöhung 2027: So viel Geld bekommen Millionen Österreicher mehr.

Pensionserhöhung 2027 unter Inflation: Was das bedeutet

Diese Pensionserhöhung unterhalb der Inflation bedeutet natürlich für die allermeisten Pensionisten, dass sie die Teuerung nicht komplett ausgeglichen bekommen. Heißt konkret: Im Vergleich zur Inflation machen sie ein Minus von wohl 0,35 Prozent. Was bedeutet dieses Minus aber ganz konkret nun? Dazu hat Bernhard Angeler, der die online-Plattform rechner.at betreibt, für 5 Minuten einige Berechnungen angestellt. Alles dazu hier: Pensionserhöhung 2027 fix: Tabelle zeigt, wie viel du verlieren könntest.

Pensionistenvertreter und 5 Minuten-Leser unzufrieden

Ganz und gar nicht zufrieden damit sind die Pensionistenvertreter, die weiterhin auf einen Teuerungsausgleich für alle Betroffenen hoffen und sich aber gleichzeitig auch freuen, dass ein solcher zumindest für die Ausgleichszulagenbezieher möglich sein wird. Ebenfalls eindeutig unzufrieden zeigen sich auch die 5 Minuten-Leser, wie Kommentare unter den zugehörigen Facebook-Postings zeigen. Wir haben euch hier jetzt eine Hitliste dieser herausgesucht und zeigen, was unsere Leser von dieser spezifischen Maßnahme halten.

„Im Endeffekt bleibt uns trotzdem weniger…“

In den Kommentaren ist dabei häufig die Rede von „Pensionsklau“. Eine Frau bezeichnet die Erhöhung auch als „Augenauswischerei“. „Im Endeffekt bleibt uns trotzdem weniger.“ Als „Frechheit“ empfindet es eine weitere Leserin, „wie mit Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet und massig Steuern und Abgaben bezahlt haben, umgegangen wird“. Sie würde sich eher wünschen, dass bei Politikern und unnötigen Staatsausgaben gespart werde. Ein Mann empfindet es als „empörend, wie mit den Renten umgegangen wird“. Seine Forderung: „Die Politik sollte sich um die Absicherung der Pensionen kümmern.“

„Von einer Erhöhung spricht man, wenn…“

Ein weiterer Mann meint: „Das ist keine Pensionserhöhung, das ist eine Pensionskürzung.“ Er präzisiert seine Aussage wenig später auch: „Von einer Erhöhung spricht man, wenn die Zahlung ÜBER der Inflationsrate liegt. Entspricht sie genau der Inflation, ist es eine Anpassung. Liegt sie darunter, ist es de facto eine Kürzung.“ Auch eine weitere Diskussion hat sich in den Kommentaren gebildet. So meint eine Frau, dass die Ausgaben in allen Belangen das mehrfache überschreiten würden und die Regierung sich für die „mickrige Pensionserhöhung“ feiern lasse. Eine weitere Facebook-Nutzerin weiß: „Besser eine Kleinere als gar keine.“ Darauf kann die Eingangsposterin nur den Kopf schütteln und meint, dass mit einer solchen Meinung die Regierung rechnen würde: „Deshalb gibt’s auch nicht mehr.“

„Man kann halt nur die Torte verteilen, die man auch hat“

Doch nicht nur negative Kommentare finden sich unter den Postings wieder. Einige wenige Österreicher verstehen die geringere Erhöhung und können damit leben. So meint ein Pensionist etwa: „Niemand verliert wirklich etwas. Im Alter hat man auch weniger Ausgaben. Und man kann halt nur die Torte verteilen, die man auch hat.“ Und eine Frau blickt ein Jahr zurück und meint: „Zumindest nicht wieder diese lächerlichen 67 Euro wie im Vorjahr.“ Alles zur Erhöhung, die mit 1. Jänner 2026 in Kraft getreten ist, hier: Pensionserhöhung 2026: Neue Tabelle zeigt, wie viel mehr du bekommst.

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