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/ ©Geben für Leben
auf dem bild von 5min.at sieht man ein typisierungsset.
Ein Typisierungsset von "Geben für Leben". Österreich erreicht erstmals die 4 Prozent-Marke bei Typisierungen.

So viele wie noch nie: 4 Prozent der Österreicher sind Stammzellenspender

Ein historischer Meilenstein für die Leukämiehilfe "Geben für Leben": Erstmals in der Geschichte sind vier Prozent der Bevölkerung als Stammzellenspender registriert.

von Julia Resl Das Foto auf 5 Minuten zeigt die Redakteurin Julia Resl.
2 Minuten Lesezeit(263 Wörter)
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Dieser Erfolg gibt Hoffnung. Gleichzeitig zeigt es aber auch, wie viel noch zu tun bleibt: Für rund 10 Prozent der jährlich rund 400 Patienten in Österreich, für die nach potenziell lebensrettenden Stammzellen gesucht wird, können noch immer keine passenden Stammzellspender gefunden werden. Der Verein ruft daher alle gesunden Österreicher zwischen 16 und 45 Jahren auf, sich mittels eines einfachen Wangenabstrichs typisieren zu lassen.

Typisierungsrate in den Vorjahren kontinuierlich gestiegen

Die Typisierungsrate in Österreich ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen – von 3,2 Prozent (2024) auf 3,6 Prozent (2025) und nun auf 4 Prozent. „Dass wir heute die 4-Prozent-Marke erreicht haben, ist das Ergebnis von unzähligen engagierten Menschen, die sich haben typisieren lassen, von hunderten Typisierungsaktionen in ganz Österreich und von Jahren unermüdlicher Aufklärungsarbeit. Das erfüllt uns mit großer Dankbarkeit und motiviert uns, weiterzumachen“, sagt Susanne Marosch, Obfrau von Geben für Leben – Leukämiehilfe Österreich.

das bild von 5min.at zeigt susanne marosch von "geben für leben".
©Geben für Leben/Weissengruber
Obfrau „Geben für Leben“ Susanne Marosch.

In Deutschland bereits 12 Prozent potenzielle Stammzellenspender

Im internationalen Vergleich zeigt sich, wie viel Potenzial noch besteht: In Deutschland sind bereits rund 12 Prozent der Gesamtbevölkerung als potenzielle Stammzellspender registriert. Österreich hat mit der erreichten 4-Prozent-Marke einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht, der Weg zu einer ähnlich breiten Spenderbasis ist aber noch weit.

Jede Typisierung kann Leben retten

In Österreich wird jährlich für rund 400 an Blutkrebs erkrankte Patienten ein Stammzellspender gesucht. Rund 200 Transplantationen werden pro Jahr mit Fremdspendern – also Personen außerhalb der eigenen Familie – durchgeführt. Für etwa 10 Prozent der Betroffenen kann trotz weltweiter Suche in über 42 Millionen registrierten Spendern kein passendes Match gefunden werden.

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