1 zu 0 gegen Tunesien: Spiel hat Karten laut Rangnick neu gemischt
Beim gestrigen Spiel gegen Tunesien hat Österreich mit 1 zu 0 einen Sieg feiern dürfen. Trotzdem kommt Trainer Rangnick kurz vor dem Aufbruch zur WM jetzt ins Grübeln.
Am gestrigen Montag, dem 1. Juni, hat Österreich sein drittes und letztes Testspiel für die Weltmeisterschaft gewonnen. Der nächste Stopp ist dann bereits die WM in Nordamerika. Doch das 1:0 gegen Tunesien bringt Trainer Ralf Rangnick jetzt zum Grübeln.
Bangen um Baumgartner und Alaba
Einerseits bangt der Teamchef um seine angeschlagenen Stars Christoph Baumgartner und David Alaba, andererseits dürfte die WM-Startelf laut Rangnick wieder offener sein. Das gestrige Spiel habe die Karten noch einmal neu gemischt, sagt er zwei Tage vor dem Aufbruch zur WM.
MRT bei Christoph Baumgartner
Baumgartner soll beim Aufwärmen einen Stich im Oberschenkel gespürt haben. Es sehe aktuell nicht so gut aus, sagte Rangnick unmittelbar nach dem Spiel. Auch Alaba habe muskulär etwas gespürt. Nun soll ein MRT für Klarheit sorgen.
Zweite Hälfte war besser als die Erste
Ralf Rangnick in der Pause: „In der ersten Hälfte haben wir nicht so gespielt, wie wir es können. Vor allem das Passspiel im letzten Drittel war nicht sauber genug. Manchmal haben wir falsche Entscheidungen getroffen und wir hatten auch bei den Aluminiumtreffern der Tunesier das nötige Glück“. In der zweiten Hälfte brachten aber Marco Friedl, Kevin Danso, Philipp Mwene, Carney Chukwuemeka und Sasa Kalajdzic wieder frischen Schwung, später auch Paul Wanner.