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auf dem bild von 5min.at ist geld und ein sparschwein zu sehen.
Explizit ausgenommen sind Lehrer, die Polizei, Gerichte und das Bundesheer. Betroffen von der Sparmaßnahme ist vor allem der Finanz-Sektor.

KI statt Beamte: Regierung streicht 2.600 Stellen

Ein knallharter Sparkurs: Insgesamt will die Regierung bis Ende 2029 sechs Prozent des Personals im öffentlichen Dienst einsparen. Das sind etwa 2.600 Vollzeitstellen. Stattdessen soll mehr auf KI gesetzt werden.

von Julia Resl Das Foto auf 5 Minuten zeigt die Redakteurin Julia Resl.
2 Minuten Lesezeit(264 Wörter)
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Insgesamt 540 Millionen soll dieses Extrem-Sparprogramm im öffentlichen Dienst einsparen, wie aus Medienberichten hervorgeht. Sechs Prozent des Personals soll abgebaut werden, dafür soll der Einsatz von KI deutlich ansteigen.

Ausgenommen sind Lehrer, Polizisten und Bundesheer

Explizit ausgenommen sind Lehrer, die Polizei, Gerichte und das Bundesheer. Betroffen von der Sparmaßnahme ist vor allem der Finanz-Sektor. Während die Regierung das Budget konsolidiert, wird auch im Finanzministerium gespart: Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) baut 500 Stellen im eigenen Ressort ab, wie „Heute“ berichtet.

Stellenabbau soll vor allem über Pensionierungen laufen

Der Personalabbau soll in erster Linie durch Pensionierungen und andere natürliche Abgänge erfolgen. Das bedeutet, dass viele frei werdende Stellen nicht neu besetzt werden. Zudem werden zahlreiche Planstellen gestrichen, die derzeit ohnehin unbesetzt sind. Bis zum Jahr 2030 sollen die Maßnahmen Einsparungen von rund 540 Millionen Euro bringen. Danach wird mit einem jährlichen Spareffekt von etwa 250 Millionen Euro gerechnet.

Künstliche Intelligenz als Mitarbeiter

Im „Heute“-Interview heißt es dazu vom Staatsekretär Alexander Pröll (ÖVP), dass man in der Verwaltung dann automatisch weniger Mitarbeiter zur Verfügung habe. Sie würden dann auf Unterstützung von KI angewiesen sein. Unter der Dachmarke „Initiative Public AI“ läuft bereits eine entsprechende Offensive. Schon zur Jahresmitte sollen die ersten KI-Anwendungen in der Verwaltung zum Einsatz kommen.

Gewerkschaft alarmiert

Die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) warnte bereits vor den Folgen des Personalabbaus. Dieser belaste nicht nur die Gesundheit der verbliebenen Beschäftigten, sondern führe auch zu spürbaren Einschränkungen bei den Serviceleistungen für die Bevölkerung.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 02.06.2026 um 15:58 Uhr aktualisiert
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