Hammer bei der WKO: Jeder vierte Job in der Bundeskammer gestrichen
Die Wirtschaftskammer Österreich (WKO) plant in ihrer Bundesorganisation in Wien-Wieden einen umfassenden Sparkurs. Bis Ende 2027 sollen rund 200 der insgesamt 800 Arbeitsplätze abgebaut werden.
Die Präsidentin der Wirtschaftskammer Martha Schultz konkretisierte am Dienstag, den 2. Juni vor dem Präsidium ihren Plan, wie sie die angekündigten Einsparungen von 100 Millionen Euro jährlich ab 2030 umsetzen will.
Jobabbau soll schrittweise stattfinden
Gegenüber der APA betont Schulz, dass auch in der Bundeskammer in Wien gespart werde. Dort werden 200 von 800 Stellen bis Ende 2027 abgebaut, heißt es. Der Jobabbau geschehe schrittweise und in Abstimmung mit dem Betriebsrat.
Rund ein Viertel der Beschäftigten muss gehen
Die geplanten 200 Stellen entsprechen rund einem Viertel der insgesamt 800 Beschäftigten der Bundeskammer in Wien-Wieden. Nicht betroffen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der rechtlich eigenständigen Fachverbände sowie der Tochtergesellschaften der WKO. Neben der Bundeskammer stehen auch die neun Landeskammern vor Sparmaßnahmen.
Ressourcen sollen gezielter für jene Bereiche eingesetzt werden
Die Wirtschaftskammer betont, den Stellenabbau möglichst sozialverträglich gestalten zu wollen. Beschäftigte sollen in dieser Phase umfassend unterstützt werden. Künftig sollen Ressourcen gezielter für jene Bereiche eingesetzt werden, die einen unmittelbaren Mehrwert für die Mitgliedsunternehmen schaffen und die Organisation stärken.