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/ ©eigene Montage/ Canva
Am Foto auf 5 Minuten ist ein Mann mit Pommes und Ketschup zu sehen.
Ketschup, Mayo oder Sojasaucen: In Restaurants gibt es bald neue Systeme.

EU-Änderung für Ketschup, Mayo und Co.: Aus für beliebte Tüten

Ketchup zum Pommes, Zucker zum Kaffee oder Mini-Shampoo im Hotelzimmer: Viele dieser kleinen Einwegverpackungen könnten in den kommenden Jahren aus dem Alltag verschwinden. Grund dafür ist eine neue EU-Verordnung.

von Yvonne Schmid-Berger
2 Minuten Lesezeit(408 Wörter)
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Die Europäische Union hat eine neue Verpackungsverordnung beschlossen. Ziel ist es, die ständig wachsenden Verpackungsmengen einzudämmen und mehr wiederverwendbare Lösungen zu fördern. Besonders im Fokus stehen dabei Einwegverpackungen, die oft nur wenige Sekunden genutzt werden, aber lange als Abfall bestehen bleiben. Dazu zählen unter anderem die bekannten Portionspackungen in Restaurants, Cafés und Hotels.

Wahrscheinlich betroffen sind:

  • Ketchup- und Mayonnaise-Sackerln
  • Senf-Portionen
  • Salz- und Pfefferpäckchen
  • Zuckerportionen für Kaffee oder Tee
  • Milch- und Kaffeesahne-Portionen
  • Mini-Shampoo- und Duschgel-Fläschchen in Hotels

Gilt das auch in Österreich?

Ja. Da es sich um eine EU-Verordnung handelt, gelten die Vorgaben grundsätzlich in allen Mitgliedstaaten – also auch in Österreich. Nationale Umsetzungen sind dafür nicht erforderlich, da EU-Verordnungen unmittelbar anwendbar sind. Für Gastronomie- und Hotelbetriebe bedeutet das, dass sie sich langfristig auf neue Vorgaben einstellen müssen. Künftig sollen stattdessen häufiger Spender, Nachfüllsysteme oder andere Mehrweglösungen eingesetzt werden.

Ab wann treten die Änderungen in Kraft?

Wer jetzt schon um sein Ketchup-Sackerl fürchtet, kann beruhigt sein: Die Änderungen kommen nicht von heute auf morgen. Die neue EU-Verpackungsverordnung gilt zwar bereits ab August 2026, viele konkrete Verbote und Einschränkungen treten jedoch erst schrittweise in Kraft. Das Aus für zahlreiche Einweg-Portionsverpackungen ist derzeit erst für das Jahr 2030 vorgesehen. Bis dahin bleibt den betroffenen Betrieben ausreichend Zeit, alternative Lösungen einzuführen.

Betrifft das auch den Supermarkt?

Nein. Die Regelung richtet sich vor allem Hotels, Restaurants und Cafés. Ketchup-Flaschen, Senf-Tuben oder andere größere Verpackungen im Lebensmittelhandel bleiben weiterhin erhältlich. Verbraucher müssen daher nicht befürchten, dass beliebte Produkte aus den Supermarktregalen verschwinden.

Warum die EU eingreift

Nach Angaben der EU steigt das Verpackungsaufkommen seit Jahren kontinuierlich an. Besonders Einwegverpackungen verursachen große Mengen an Müll und verbrauchen wertvolle Ressourcen. Mit der neuen Verordnung sollen Verpackungen künftig häufiger wiederverwendet, leichter recycelt und insgesamt reduziert werden. Die EU verfolgt damit das Ziel, den Verpackungsmüll pro Kopf bis 2040 deutlich zu senken.

Was bedeutet das für Konsumenten?

Für die meisten Menschen werden sich die Veränderungen vor allem beim Restaurant- oder Hotelbesuch bemerkbar machen. Statt einzelner Ketchup-Sackerln könnten künftig Spender auf den Tischen stehen, und Hotelgäste dürften häufiger auf nachfüllbare Pflegeprodukte treffen. An der Verfügbarkeit von Ketchup, Zucker oder Shampoo ändert sich dadurch nichts – lediglich die Art der Verpackung soll nachhaltiger werden.

Was sagst du zur neuen EU-Verordnung?

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Transparenzhinweis

Künstliche Intelligenz wurde zu Recherchezwecke herangezogen. Die Überprüfung der Ergebnisse bleibt bei Minuten in menschlicher Hand.

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