Kroatien-Urlaub: Was die slowenischen Grenzkontrollen für dich bedeuten
Slowenien verlängert seine Grenzkontrollen bis Ende des Jahres. Urlauber, die in diesem Sommer einen Aufenthalt an der kroatischen Adria planen, sollten deshalb auf einige Dinge achten.
Slowenien hat angekündigt, die Grenzkontrollen bis zum 21. Dezember 2026 fortzusetzen. Die Nachricht sorgt insbesondere bei Kroatien-Urlaubern für Aufmerksamkeit. Viele Reisende aus Österreich nutzen die Route durch Slowenien auf dem Weg zur kroatischen Adriaküste.
Weitere sechs Monate verlängert
Auf ihrer 202. Kabinettssitzung am 21. Mai 2026 beschloss die slowenische Regierung, die vorübergehend wiedereingeführten Kontrollen an den Grenzen zu Kroatien und Ungarn um weitere sechs Monate zu verlängern. Doch damit nicht genug: Reisende, die in diesem Sommer nach Kroatien oder Italien unterwegs sind und keinen EU-Pass besitzen, müssen sich an den Grenzübergängen auf längere Wartezeiten einstellen.
Grund ist die anhaltend instabile Sicherheitslage
Zur Begründung verweist die Regierung in Ljubljana auf die weiterhin angespannte Sicherheitslage in Europa. Genannt werden unter anderem der anhaltende russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, hybride Bedrohungen, Desinformationskampagnen sowie irreguläre Migration und grenzüberschreitende Kriminalität. Die Grenzkontrollen sollen laut Regierung so lange aufrechterhalten werden, bis eine Rückkehr zum uneingeschränkt kontrollfreien Schengen-Raum aus Sicherheitsgründen wieder möglich ist.
Längere Wartezeiten an der Grenze
Was heißt das nun für Urlauber in der Hauptsaison? Der Reiseverkehr zwischen Slowenien und Kroatien verläuft zwar weiterhin stabil, allerdings müssen Reisende in der Hauptsaison mit längeren Wartezeiten an der slowenischen Grenze rechnen. Extrem lange Staus werden allerdings nicht erwartet.
Das sollte beachtet werden
An der Landgrenze zu Slowenien finden seit 2023 immer wieder vorübergehende Grenz- und Ausweiskontrollen statt. Reisende, einschließlich Kinder, müssen demnach jederzeit einen gültigen Reisepass oder Personalausweis vorlegen können. Führerscheine oder Geburtsurkunden werden als Identitätsnachweis nicht akzeptiert. Insbesondere während der Hauptreisezeiten ist daher mit längeren Wartezeiten an den Grenzübergängen zu rechnen.