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/ ©Montage: Canva
auf dem bild von 5min.at sieht man denh urlaubsort split und ein alkoholverbots-schild.
Bars und Restaurants sollen von der Neuregelung zwar ausgenommen werden, anders sieht das in Supermärkten und Kiosken aus.

Kroatische Urlaubsorte wollen Verkauf von Alkohol einschränken

Mehrere beliebte Touristen-Hotspots in Kroatien wollen den Verkauf von Alkohol einschränken. Grund sind die vielen Feier-Exzesse der Urlauber. Diese könnten künftig von 21 bis 6 Uhr auf dem Trockenen sitzen.

von Julia Resl Das Foto auf 5 Minuten zeigt die Redakteurin Julia Resl.
1 Minute Lesezeit(243 Wörter)
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Einheimische sind vom Party-Tourismus in Kroatien zunehmend genervt. Jetzt soll härter durchgegriffen werden. Besonders die kilometerlange Adriaküste mit ihren zahlreichen Stränden, romantischen Buchten und klarem Wasser zieht jedes Jahr Millionen von Urlaubern an. Doch viele davon kommen auch gezielt wegen des lebendigen Nachtlebens. In Split, Hvar oder Novalja gibt es zahlreiche Strandbars und Open-Air-Clubs. Von der Feierwut der Urlauber haben Einheimische aber langsam die Nase voll.

Gesetzesänderung für Verkauf von Alkohol beschlossen

Ende Mai verabschiedete das kroatische Parlament mit deutlicher Mehrheit eine Gesetzesänderung: 117 der 151 Abgeordneten stimmten dafür. Wie mehrere Medien berichten, erhalten Städte und Gemeinden damit künftig die Möglichkeit, den Verkauf von Alkohol einzuschränken. Ziel der Regelung ist es, die öffentliche Gesundheit, die öffentliche Ordnung, das kulturelle Erbe sowie die Umwelt besser zu schützen. Bars und Restaurants sollen von der Neuregelung ausgenommen werden. Supermärkte und Kioske könnten künftig aber von Verkaufsverboten betroffen sein.

Split, Hvar, Zadar und Zagreb

Der Bürgermeister von Split Tomislav Tomašević soll bereits angekündigt haben, von den neuen gesetzlichen Möglichkeiten Gebrauch zu machen. Er poche auf ein nächtliches Alkoholverkaufsverbot zwischen 21 Uhr abends und 6 Uhr morgens. Auch andere beliebte Urlaubsziele wie die Insel Hvar und die Küstenstadt Zadar sollen entsprechende Einschränkungen planen. Darüber hinaus werde laut Tomašević auch in Zagreb die Einführung eines nächtlichen Alkoholverkaufsverbots geprüft.

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