Dolomiten als Rennstrecke: Italienische Polizei nahm mehrere Führerscheine ab
Die Polizei in Karneid greift auf den Dolomitenpässen hart durch. Nach rücksichtslosen Manövern wurden mehreren ausländischen Sportwagenfahrern die Führerscheine abgenommen.
Die Passstraßen in den Dolomiten entwickeln sich zunehmend zu Gefahrenzonen, da riskante Manöver wie das Überholen an unübersichtlichen Stellen oder Kreuzungen sowie Ablenkungen durch Smartphones am Steuer das Unfallrisiko massiv erhöhen. Als Reaktion darauf hat die Ortspolizei in Karneid eine großangelegte Kontrolloffensive gestartet und nimmt vor allem die am stärksten befahrenen Abschnitte ins Visier.
Rücksichtslose Fahrweise
Die verstärkte Präsenz der Beamten zeigte schnell Wirkung und deckte eine Vielzahl von Verstößen auf. Insbesondere Fahrer von PS-starken Sportwagen fielen durch ihre rücksichtslose Fahrweise auf, was für fünf ausländische Lenker den sofortigen Entzug des Führerscheins sowie empfindliche Geldstrafen zur Folge hatte. Ob sich unter den sanktionierten Personen auch österreichische Staatsbürger befinden, ist unklar.
Scharfe Kontrollen bleiben erhalten
Die Behörden kündigten zudem an, diesen strikten Kurs auch an den kommenden Wochenenden konsequent beizubehalten. Wer die Bergstraßen mit einer Rennstrecke verwechselt, muss daher dauerhaft mit unangekündigten Kontrollen und drastischen Konsequenzen rechnen.