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Symbolfoto von 5min.at: Frau bekommt einen neuen Haarschnitt im Friseursalon.
Laut dem Innungsmeister der WKÖ würde eine Halbierung der Umsatzsteuer sowohl für die Betriebe selbst, als auch für die Kunden, Vorteile bringen.

WKÖ: Friseure sollen nur noch halbe Umsatzsteuer zahlen

Es sind schwere Zeiten für die Friseur-Branche: Sinkende Umsätze, aber gleichzeitig steigende Kosten. Die Innung appelliert daher an die Regierung, die Umsatzsteuer für Friseure zu halbieren.

von Julia Resl Das Foto auf 5 Minuten zeigt die Redakteurin Julia Resl.
1 Minute Lesezeit(197 Wörter)
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Bei den österreichischen Friseur- und Stylingbetrieben zeichnet sich ein deutlicher Strukturwandel ab. Während die Anzahl der Unternehmen seit 2010 um 47 Prozent zugenommen hat, ist die Zahl der Beschäftigten im gleichen Zeitraum um 25 Prozent zurückgegangen. Hauptursache dafür ist der starke Anstieg von Ein-Personen-Unternehmen (EPU), die inzwischen fast 58 Prozent aller Salons ausmachen.

Umsatz im Vorjahr um 3,4 Prozent zurückgegangen

Die Betriebe sehen sich mit steigenden Kosten konfrontiert beispielsweise für Material und Energie, gleichzeitig ist aber im Vorjahr der Umsatz um durchschnittlich 3,4 Prozent zurückgegangen. Viele kleinere Friseurbetriebe fürchten um ihre Existenz. Dazu kommt, dass es immer weniger Lehrlinge gibt, wie „Mein Bezirk“ berichtet.

Schreiben an Finanzminister Marterbauer

Wolfgang Eder, Bundesinnungsmeister der Friseure und Stylisten in der WKÖ, appelliert daher an die Regierung, die Umsatzsteuer für seine Branche von 20 auf 10 Prozent zu senken. Er hat auch ein Schreiben an Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) gerichtet. Denn: Würde die Umsatzsteuer halbiert, würde das einerseits mehr Gerechtigkeit zwischen den Unternehmen schaffen, andererseits auch mehr Einkommen bringen. Auch die Kunden würden von günstigeren Preisen profitieren, heißt es. EU-rechtlich wäre diese Maßnahme zudem gedeckt.

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