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/ ©Montage: Canva/5 Minuten
Das Bild auf 5min.at zeigt den Wiener Prater mit Kerzen im Vordergrund.
Der Osttiroler Unternehmer Walter Pondorfer, auch bekannt als "Praterkönig", kam bei einem Flugzeugabsturz in Kroatien ums Leben.

Absturz in Kroatien: Bekannter österreichischer Unternehmer unter den Todesopfern

Ein Flugzeugabsturz nahe Medulin in Kroatien forderte am Donnerstag vier Todesopfer. Unter ihnen soll auch der bekannte Osttiroler Unternehmer Walter Pondorfer gewesen sein.

von Anja Mandler
2 Minuten Lesezeit(289 Wörter)
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Bei Medulin in Kroatien ist am Donnerstag ein Kleinflugzeug abgestürzt. Dabei kamen vier Menschen ums Leben. Laut ersten Informationen soll die Maschine in Deutschland registriert gewesen und von Österreich aus gestartet sein. Augenzeugen berichteten von einem steilen Absturz ohne erkennbare Kontrolle. Rettungskräfte waren rasch vor Ort, konnten jedoch nur noch den Tod der Insassen feststellen. Die genaue Ursache des Unglücks ist noch unklar, die Ermittlungen laufen. Mehr dazu liest du hier: Tragödie: Vier Tote nach Flugzeugabsturz in Kroatien.

Flugzeugabsturz in Kroatien: Osttiroler Unternehmer Walter Pondorfer unter den Todesopfern

Wie Medien berichten, handelte es bei einem der Todesopfer um den bekannten Osttiroler Unternehmer Walter Pondorfer. Er war Gründer und Geschäftsführer der Firma Funtime, die weltweit mit spektakulären Fahrgeschäften, insbesondere Free-Fall-Türmen, bekannt wurde – darunter auch eine Anlage im Wiener Prater, weshalb er auch als „Praterkönig“ bekannt war. Das Kleinflugzeug, eine Beech G36 Bonanza, war zuvor in Österreich gestartet und stürzte kurz vor dem Zielort ab. Nach Angaben der Behörden waren die Insassen zwischen 40 und 65 Jahre alt, zwei von ihnen sollen über eine Pilotenlizenz verfügt haben.

Streit um tödlichen Unfall in Freizeitpark

Im Zusammenhang mit dem Unternehmen Funtime, das vom verstorbenen Osttiroler Unternehmer Walter Pondorfer gegründet wurde, lief in den USA ein großer Rechtsstreit nach einem tödlichen Unfall aus dem Jahr 2022. Ein 14-Jähriger kam damals in einem Freizeitpark in Orlando ums Leben, nachdem er aus einem Free-Fall-Turm stürzte. Angehörige klagten auf hohen Schadenersatz und werfen dem Hersteller Sicherheitsmängel vor. Funtime weist die Vorwürfe zurück und verweist auf mögliche Veränderungen an der Anlage sowie den Betrieb vor Ort.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 05.06.2026 um 13:21 Uhr aktualisiert
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